Kreditkartenbetrug nimmt weiter zu!

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die Zahl der Betrugsfälle mit Kreditkarten, EC-Karten oder bei Online-Transaktionen steigt stetig an. Das bestätigte jetzt auch das Bundeskreminalamt (BKA), laut dessen Statistik diese Fälle im vergangenen Jahr schon über 50 Prozent aller Betrugsfälle ausmachten. Die Betrüger werden dabei immer raffinierter. Die Entwicklung neuer Sicherheitsstandards bei den Finanzdienstleistern hinkt dem immer hinterher. Viele Verbraucher gehen aber auch sehr sorglos mit ihren sensiblen Daten um und machen es Cyber-Langfingern damit sehr einfach. ARAG Experten nennen noch einmal die wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen für jedermann:

PIN und EC-Karte Kaum zu glauben - aber einer Studie zufolge führen in Deutschland immer noch 12 Prozent aller EC-Karten-Inhaber eine Notiz ihrer PIN unmittelbar mit der EC-Karte bei sich. Wer so leichtsinnig ist, darf sich nicht wundern, wenn nach einem Griff in die Handtasche nicht nur das Bargeld weg ist, sondern Minuten später das gesamte Konto geplündert wurde. Uncodierte Notizen von Geheimnummern haben in der Nähe der EC-Karte nichts zu suchen!

Bankdaten

Es kommt auch immer noch vor, dass Bankkunden auf Anfrage per Mail oder Telefon ihre Bankdaten herausgeben. Manchmal sogar die PIN der EC-Karte. Vorsicht, das ist Betrug! Ihre Bank fragt niemals und unter keinen Umständen am Telefon oder per E-Mail nach der Geheimnummer.

Kontoauszüge

Sensible Unterlagen gehören nicht in den Papierkorb! Was im Büro weitgehend die Regel ist, sollte auch im privaten Bereich selbstverständlich sein. Man sollte also nie Unterlagen wie Bankquittungen, Kontoauszüge oder namentlich adressierte Post mit Bankdaten einfach im Altpapier entsorgen. Denn Unbefugte stecken nur zu gern ihre Nase in Abfalltonnen und suchen gezielt nach vertraulichen Papieren, um diese für ihre betrügerischen Machenschaften zu nutzen. Jährlich verursacht der sogenannte Identitätsdiebstahl Schäden in Milliardenhöhe.

Skimming!

ARAG Experten warnen jetzt vermehrt vor "Skimming". Das englische Wort bedeutet so viel wie "abschöpfen" oder "abgreifen" und steht für eine gängige Methode des Karten- und Geheimcode-Klaus. Die Kriminellen bemächtigen sich dabei unbemerkt der Daten auf dem Magnetstreifen der Karte sowie der dazugehörigen PIN. Die Schwachstelle - der Magnetstreifen - soll nun zwar für Zahlungen und Abhebungen innerhalb Europas auf den Karten nach und nach deaktiviert werde, erklärte der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV); bis 2016 bleibt er aber voraussichtlich erhalten.

Einige Tipps der ARAG Experten, wie man die Gefahr verringert, ein Skimming-Opfer zu werden:

- Besitzen Sie mehrere Kontokarten, nutzen Sie unterschiedliche für den Türöffner und den Geldautomaten.
- Die PIN niemals am Kartenleser des Türöffners eingeben - kein Geldinstitut verlangt das. Sofort die Polizei informieren!
- Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden einfordern.
- Mit der Hand oder einem Gegenstand den Blick auf die Tastatur verdecken bei Eingabe der PIN.
- Niemals mehrfach die PIN eingeben. Auffälligkeiten sofort der Polizei melden.
- Die Kontobewegungen immer verfolgen und beobachten.
- Die Sperrzentrale des betreffenden Geldinstituts sofort informieren, wenn ein Verlust, Diebstahl der Karte oder der Verdacht eines erfolgreichen PIN-Klaus besteht. Anzeige bei der Polizei erstatten.

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Brigitta Mehring
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