Mehrzahl der kulturellen Initiativen im Land zufrieden

(lifePR) (Schwerin, ) Nach der heutigen Anhörung im Bildungsausschuss zum aktuellen Stand der Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern, macht Kultusstaatssekretär Udo Michallik deutlich, dass laut Kulturanalyse des Landes die Mehrzahl der kulturellen Initiativen mit ihrer Gesamtsituation zufrieden sind.

Staatsekretär Udo Michallik: *In der letzten Kulturanalyse des Landes, die auf der Landeskulturkonferenz im Dezember 2010 vorgestellt wurde, ist deutlich festgehalten worden, dass 93 Prozent der kulturellen Initiativen mit ihrer Gesamtsituation sehr zufrieden oder zufrieden sind. Von den dort aufgeführten Wünschen nach Verbesserung stand nicht das Geld an erster Stelle, sondern der Wunsch nach Netzwerken. Des Weiteren sind die kulturellen Förderrichtlinien der Landesregierung weithin akzeptiert und für jedermann handhabbar. Die Höhe der finanziellen Zuwendungen von rund 10 Mio. Euro für die Projektförderung und ca. 35,8 Mio. Euro für die Theater und Orchester werden durch den Landtag beschlossen. Die Mittelverteilung in der Kulturabteilung des Kultusministeriums erfolgt nach einem seit 10 Jahren erfolgreich bewährten Verfahren. Die Kulturpolitik und die Förderentscheidungen des Kultusministeriums werden durch den hochkarätig besetzten Kulturbeirat des Ministers begleitet.*

Die Landesregierung hat auf die Wünsche der Kulturschaffenden reagiert, eine Arbeitsgruppe gebildet und durch diese am 08.06.2011 ein landesweites Forum zum Thema Netzwerke durchgeführt. Über 40 Vertreter, auch aus dem Kulturbeirat des Ministers Henry Tesch, haben intensiv über das Thema beraten und den Startschuss für die Weiterentwicklung zu einem landesweiten interaktiven Online-Kulturportal gegeben. An diesem können sich alle Landesverbände, Vereine, Institutionen und Netzwerker der Kulturszene in M-V beteiligen. Die Arbeitsgruppe wird die notwendigen Schritte einleiten und im Herbst in einer erneuten Konferenz der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Kultusministerium steht im ständigen Kontakt mit den Kulturschaffenden und hat dadurch im Laufe der Jahre Impulse aufgenommen sowie erhebliche Aktivitäten entwickelt, damit Förderentscheidungen ausgewogen, nachvollziehbar und transparent ausfallen. Die Entscheidungen sind stets umfassend begründet und schriftlich dokumentiert. So kann jederzeit die Entscheidung nachvollzogen werden, z.B. durch den Landesrechnungshof, der eine genaue Förderakte verlangt.

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