Nach zehn Stunden: Schwerer Unfall zieht lange Safety-Car-Phase nach sich / BMW Motorsport auf den Plätzen sieben und neun

Intercontinental Le Mans Cup/24h Le Mans - Bulletin 3
bmw m3 55 (lifePR) (Le Mans, ) In der achten Rennstunde hat erneut ein schwerer Unfall das Geschehen bei den 24 Stunden von Le Mans (FR) überschattet. Der LMP1 Audi mit der Startnummer 1 verunglückte nach einer Kollision mit einem langsameren Fahrzeug schwer. Nach ersten Informationen konnte Mike Rockenfeller (DE) das Auto offenbar aus eigener Kraft verlassen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Jeder im Team BMW Motorsport hofft, dass sich der Audi-Pilot keine schwerwiegenden Verletzungen zugezogen hat. Der Unfall zog eine Safety-Car-Phase nach sich, die bis 01.00 Uhr andauerte.

Die beiden BMW M3 GT haben eine Aufholjagd vor sich. Das Auto mit der Startnummer 56 fuhr auf Position zwei in der LM GTE Klasse, als Andy Priaulx (GB) Fehlzündungen des Motors an die Box meldete. Beim folgenden Stopp wechselten die Ingenieure das Motorsteuergerät und die Zündspule aus. Dirk Müller (DE) nahm das Rennen nach über acht Minuten als Zehnter wieder auf. Seit der 116. Runde sitzt wieder Joey Hand (US) am Steuer und fährt nach dem Re-Start auf Rang neun.

Im zweiten BMW M3 GT (Nummer 55) rückte Dirk Werner (DE) im Verlauf seines Stints vom elften auf den siebten Platz vor und übergab das Auto in der 107. Runde an Augusto Farfus (BR). Jörg Müller (DE) wird im Anschluss an den Brasilianer in der Mitte der Nacht zur Einsatz kommen.

Dirk Werner (Startnummer 55): „Der erste Stint ist für mich ohne Zwischenfälle verlaufen, und ich konnte gute Zeiten fahren. Das Auto hat klasse funktioniert, und ich blieb auch nach dem folgenden Stopp auf demselben Reifensatz. Dann hatte ich jedoch Probleme mit der Sicht. Plötzlich war die Frontscheibe extrem schmutzig. Ich denke, das Öl eines anderen Autos war Schuld daran. Dann gab es einen schlimmen Unfall, und ich hoffe sehr, dass es Mike Rockenfeller gut geht.“

Dirk Müller (Startnummer 56): „Das war eine harte Angelegenheit. Zunächst hatten wir das Problem mit den Fehlzündungen, als Andy im Auto saß. Er musste in die Box kommen – und dort haben die Jungs einen tollen Job gemacht. Sie haben das Problem identifiziert und die nötigen Teile gewechselt, so dass ich wieder auf die Strecken gehen konnte. Der Stint war gut, obwohl ich zunächst ein bisschen Zeit brauchte, um mich an die Dämmerung zu gewöhnen. Leider gab es dann den schweren Unfall von Mike Rockenfeller. Ich hoffe wirklich, dass er okay ist. Denn er ist ein guter Freund von mir. Abgesehen davon war es einfach eine sehr, sehr lange Gelbphase.“

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