Stiftungsrat stimmt Rahmenkonzeption für Andreasstraße zu

(lifePR) (Erfurt, ) Der Stiftungsrat der Stiftung "Gedenken-Erinnern-Lernen" hat in seiner heutigen Sitzung der von einer Arbeitsgruppe vorgelegten Rahmenkonzeption für die Ausstellungsgestaltung in der Erfurter Andreasstraße mit nur einer Gegenstimme zugestimmt. "Wir wollen die Andreasstraße zu einer bedeutenden Gedenk- und Bildungsstätte ausbauen, die an die Überwindung der SED-Diktatur in Thüringen erinnert. Dafür sind jetzt die Weichen gestellt", so der Stiftungsratsvorsitzende und Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie.

Die Andreasstraße beziehe ihre Authentizität aus ihrer Geschichte als Stasi-Gefängnis zu DDR-Zeiten. Die Ausstellungskonzeption setze bei den Schicksalen der Zeitzeugen an und sehe vor, dass Lebensgeschichten eine zentrale Rolle spielen. "Wir wollen die große Geschichte über ganz persönliche Geschichten vermitteln", so Matschie.

"Ich danke allen, die sich mit ihren Vorschlägen und Hinweisen in die Erarbeitung der Ausstellungskonzeption eingebracht haben", so Matschie. "Wir bauen nach wie vor gerade auch auf die Opfer und Zeitzeugen, wenn es um das Feinkonzept für die Andreasstraße geht. Ihre Mitwirkung ist mir ein wichtiges Anliegen." Basis für die Zusammenarbeit seien die bestehenden Kooperationsvereinbarungen.

Der Stiftungsrat beschloss, die Stelle des Leiters der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße bundesweit auszuschreiben.

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