Moderne Medikamente können Training für einen starken Beckenboden unterstützen

Bei Belastungsinkontinenz am Ball bleiben
Radfahren (lifePR) (Bad Homburg, ) Wenn nächste Woche die besten Frauenfußballteams um den Welt-meisterschaftstitel spielen, zeigen sie, dass geschickte Spielzüge, gekonnte Dribblings und körperliche Fitness längst keine reinen Män-nerdomänen mehr sind. Ausreichend Fitness kann aber nicht nur Fußballspiele entscheiden. Auch wer keine Profisportlerin ist, sollte auf eine gesunde Lebensweise mit möglichst viel Bewegung achten. Dadurch steigt das körperliche Wohlbefinden und auch Krankheits-symptome können verringert werden. Führen leichte Belastungen wie Husten, Niesen oder Heben zu ungewolltem Urinverlust, können ge-zielte Übungen dazu beitragen, die Beckenbodenmuskulatur zu stär-ken. In Kombination mit modernen Medikamenten ermöglicht gezieltes Beckenbodentraining, dass sich Frauen, die unter den Symptomen einer Belastungsinkontinenz leiden, nicht länger im Abseits fühlen.

Sie stehen mitten im Leben, feiern berufliche Erfolge und kümmern sich intensiv um Freunde und Familie: Zu diesem Bild rundum erfolgreicher Frauen scheinen Symptome wie plötzlicher Urinverlust bei geringen Belas-tungen nicht zu passen. Und doch sind davon in Deutschland zahlreiche Frauen jeden Alters betroffen. Viele von ihnen trauen sich nicht, über die sogenannte Belastungsinkontinenz zu sprechen. Manche ziehen sich sogar ganz von ihrem Umfeld zurück und geben liebgewonnene Hobbys wie zum Beispiel den wöchentlichen Sportkurs auf.

Weniger Beschwerden durch gesunde Lebensweise Dabei ist es gerade eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung, die die Beschwerden verringern kann. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass häufig schon eine Gewichtsreduktion dazu beiträgt, die Symp-tome zu lindern. Für Frauen mit mittelschwerer bis schwerer Belastungsin-kontinenz eignen sich vor allem sanfte Sportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Rad fahren, weil diese den Beckenboden nicht stark be-lasten. Allein oder zusammen mit einer guten Freundin aktiv zu werden, kann zudem das Gefühl vermitteln, dem Leben nicht länger von der Ersatz-bank aus zusehen zu müssen. Und gemeinsam kann man sich vielleicht auch eher für ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur motivieren.

Mit Kombination aus Training und Medikamenten zum Erfolg Denn die Beckenbodenmuskulatur ist unter anderem dafür verantwortlich, Urin halten zu können. Ist sie geschwächt, kann Belastungsinkontinenz die Folge sein. Betroffene Frauen können vor allem mit Hilfe ihres Arztes oder Physiotherapeuten den Symptomen die rote Karte zeigen. Professionell angeleitete Übungen stärken zum Beispiel die Muskeln des Beckenbodens. Sind die Übungen einmal erlernt, können sie ohne Aufwand mit Ausdauer und Motivation auch zu Hause fortgeführt werden. Bei mittelschwerer bis schwerer Belastungsinkontinenz kann unterstützend dazu auch ein Medi-kament eingesetzt werden. Generell gilt, dass Operationen nur dann in Be-tracht gezogen werden sollten, wenn alle anderen Maßnahmen eine unzu-reichende oder keine Wirkung gezeigt haben.

Um den ersten Besuch beim Arzt und das Gespräch über den unbewussten Harnverlust zu erleichtern, steht auf www.Kompetenz-In-Kontinenz.de eine Checkliste bereit. Sie umfasst zum einen mögliche Fragen, die der Arzt stellen kann, damit für den jeweiligen Einzelfall die richtige Behandlungs-entscheidung getroffen werden kann. Zum anderen beinhaltet sie als Ge-dankenstütze Fragen, die Patientinnen ihrem Arzt stellen können, damit sie die vorhandenen Symptome besser verstehen. Auf der Homepage stehen außerdem Informationen zum alltäglichen Umgang mit Belastungsinkonti-nenz inklusive Tipps für weitere Beckenboden schonende Sportarten bereit.

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