Konjunkturelle Kurzarbeit in Hessen

Kurzarbeit noch geringfügig über Vorkrisenniveau
(lifePR) (Nürnberg, ) Betrachtet man sich die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, scheinen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weitestgehend überwunden.

Noch leicht erhöht im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum ist bis heute die Inanspruchnahme konjunktureller Kurzarbeit. Im Januar 2011 wurde hochgerechnet noch an rund 9.800 Personen Kurzarbeitergeld nach § 170 SGB III ausgezahlt; betroffen waren rund 1.340 Betriebe. Im Januar 2010 lag die Zahl der Kurzarbeiter mit rund 55.400 Personen in 3.472 Betrieben weitaus höher. Der Höhepunkt der konjunkturellen Kurzarbeit war im April 2009 mit etwa 90.000 Personen (3.750 Betriebe). Seit dem sank die Zahl der betroffenen Betriebe und Personen monatlich.

Die aktuellen Hochrechnungen erlauben jetzt einen Blick auf die Entwicklung des Jahres 2010.

"Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung wird das Instrument der Kurzarbeit nur noch in wenigen Fällen genutzt. Die Arbeitslosenzahlen sind parallel dazu gesunken und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Vorjahresvergleich gleichzeitig gestiegen. Besonders das krisengeschüttelte Verarbeitende Gewerbe hat wieder aufgeholt", erläuterte Dr. Frank Martin Leiter, der Regionaldirektion Hessen.

"Erfreulicherweise haben sich die aktuellen internationalen Krisen bisher nicht auf die wirtschaftliche Entwicklung in Hessen ausgewirkt", so Martin weiter.

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