Infos und Tipps zur EHEC-Epidemie

Um sich nicht mit den gefährlichen EHEC-Bakterien anzustecken, müssen Verbraucher bestimmte Verzehrsempfehlungen und hygienische Vorsichtsmaßnahmen einhalten
(lifePR) (Rostock, ) Die Zahl der EHEC-Infizierten liegt derweil bei rund 2.400 Personen: Mindestens 37 der Betroffenen starben bisher aufgrund der Infektion durch die gefährlichen Darmbakterien. Zunächst nahm das Robert-Koch-Institut an, dass der blutige Durchfall durch den Verzehr von Tomaten, Gurken und Salat ausgelöst wurde, doch neue Ergebnisse bestätigen, dass Sprossen aus Niedersachsen EHEC-Erreger verbreiten. Das Verbraucherportal 1A Krankenversicherung hat unter http://www.1a-krankenversicherung.de/... ein Themenspezial zusammengetragen. Dort wird unter anderem erklärt, wie man sich vor den Bakterien schützen kann. Folgende Punkte sind u.a. unerlässlich, um der gefährlichen Erkrankung vorzubeugen oder sie zu behandeln:

- bei Durchfall auf Hände-Hygiene achten
- bei blutigem Durchfall Arzt aufsuchen
- Haushaltsgeräte gut abspülen
- Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahren
- möglichst alle Speisen erhitzen

Experten raten zu einer peniblen Hygiene. Wer Durchfall hat, sollte besonderen Wert auf die Hände-Hygiene legen. Bei blutigem Durchfall wird ein Arzt helfen können, um rechtzeitig feststellen zu können, ob EHEC-Erreger der Auslöser sind. Haushaltsgeräte müssen nach Benutzung mit heißem Wasser gereinigt werden, außerdem sollten Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahrt werden, denn die Kühlung verlangsamt die Vermehrung von Bakterien. Wenn Lebensmittel gekocht werden, sterben mögliche Erreger ab, daher sollen Verbraucher viele Lebensmittel vor dem Verzehr gut durcherhitzen.

Nach ersten Anzeichen der EHEC-Erkrankung (wässriger und blutiger Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen) sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden: Das Blut wird nach zerstörten roten Blutkörperchen untersucht, um bestimmte Antikörper gegen den gefährlichen Erreger nachweisen zu können. Auch der Stuhlgang wird auf Keime untersucht, was jedoch erst drei Tage nach Ansteckung möglich ist. Weitere Untersuchungsmöglichkeiten und detaillierte Informationen zum Therapieverlauf sind unter http://www.1a-krankenversicherung.de/... nachzulesen.

Seit 1988 sind EHEC-bedingte Erkrankungen meldepflichtig. Das Auftreten von EHEC-Erkrankungen ist keinesfalls neu. Das Robert-Koch-Institut zählt jährlich 1.000 Betroffene. Meistens sind Kinder unter fünf Jahren betroffen, was in diesem Jahr anders ist: Seit dem EHEC-Ausbruch im Mai 2011 sind die Infizierten meistens Erwachsene und mehrheitlich weibliche Personen.

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