Die Tour de France 2011 mit Philippe Gilbert als Experte bei Eurosport

(lifePR) (München, ) Ein Zickzack-Kurs mit sechs Bergetappen, nur ein Einzelzeitfahren und die höchste Bergankunft der Geschichte auf dem Col du Galibier - Die 98. Tour de France, die am 2. Juli auf der Passage du Gois bei Noirmoutier am Atlantik startet, verspricht Spannung bis zum Schluss. Bis zur traditionsreichen Sprintankunft auf dem Champs-Élysées in Paris am 24. Juli überträgt Eurosport mehr als 80 Stunden live, und das bei Eurosport HD* auch in bester HD-Qualität. Als Kommentatoren sind Karsten Migels, Gerhard Leinauer und Andreas Schulz im Einsatz. Prominente Verstärkung im internationalen Eurosport Expertenteam ist der Belgier Philippe Gilbert (Team Omega Pharma-Lotto). Der 28jährige Weltranglistenerste ist täglich vor dem Etappenstart live auf Sendung und analysiert das aktuelle Tour-Renngeschehen. Bereits am 30. Juni ist Eurosport ab 15:30 Uhr live bei der Präsentation der Teams im Freizeitpark Puy du Fou dabei.

Die Tour de France bei Eurosport im TV:

Eurosport beginnt die Übertragungen der Tour de France am 30. Juni 15:30 Uhr mit der Vorstellung der 22 teilnehmenden Teams im Freizeitpark Puy du Fou. Bereits ab 15:00 Uhr gibt es eine Vorschau auf die Tour 2011 mit Rückblicken auf die letztjährige Tour sowie den bisherigen Saisonverlauf für die Radprofis.

Die Tour LIVE

Eurosport wird täglich mindestens drei Stunden LIVE von jeder Etappe berichten. Zusätzlich gibt es Rückblicke vom Start jeder Etappe sowie dem zwischenzeitlichen Rennverlauf und Interviews mit den Favoriten. Die Etappen mit Bergankunft sind in voller Länge zu sehen.

Highlights - 1. Wiederholung

Für alle, die tagsüber nicht fernsehen können, bietet Eurosport abends gegen 23 Uhr die Chance, die letzte Stunde der jeweiligen Tagesetappe noch einmal mit Live-Kommentar zu sehen. Aktuelle Interviews und Statistiken liefern den Zuschauern die Höhepunkte des Tages.

Die Tour im Eurosport Player

Alle Zuschauer, die tagsüber nichts verpassen wollen, können die Tour mit dem Eurosport Player im Livestreaming am PC verfolgen. Das Angebot ist kostenpflichtig und beträgt nur 4,90 Euro im Monat und 39,90 Euro für ein Jahresabonnement. Alle Informationen zum Player: www.eurosportplayer.de

Die Tour auf eurosport.yahoo.de

Begleitend zu den ausführlichen TV-Live-Übertragungen gibt es auf eurosport.yahoo.de ein ausführliches Informationsangebot für Internet-User: Liveticker, Vorberichte und Analysen jeder Etappe, Ergebnisse aller Punktwertungen, exklusive Interviews sowie Fahrerporträts und Videos aller Etappen. Des Weiteren liefert Eurosport einen geographisch-kulturellen Überblick über die jeweiligen Etappen und den exklusiven Tour-Blog von Radsport-Experte Andreas Schulz. Im Radsport-Chat werden die Zuschauer interaktiv in die Live-Übertragung eingebunden, da die Kommentatoren noch während des Rennens auf die gestellten Fragen eingehen und diese nach Möglichkeit live on air beantworten.

Die Tour bei Facebook

Wie bereits im Vorjahr treten die Kommentatoren Karsten Migels, Gerhard Leinauer und Andreas Schulz während der Live-Übertragungen direkt mit den Zuschauern in Kontakt. Über ihre Facebook-Seite facebook.com/radsportontour posten sie zudem aktuelle Fotos und kurze Videos und nehmen ihre knapp 6000 Fans mit auf die dreiwöchige Reise durch Frankreich.

Die Einschätzungen der Eurosport-Kommentatoren:

Für Radsport-Experte und Eurosport-Kommentator Karsten Migels (47) ist die Tour de France wie immer das Highlight des Radsportjahres: "Die Tour ist einfach etwas Besonderes. Sehr intensiv und schön, aber nach den drei Wochen ist man froh, wenn die Strapazen auch für uns Kommentatoren ein Ende haben." Sportlich erwartet Migels ein altbewährtes Duell: "Alberto Contador ist der große Favorit, nachdem wie er sich in letzter Zeit präsentiert hat. Jedoch finde ich es sehr schade, dass er überhaupt an den Start gehen darf. So wie er sich verhält, schadet er dem Radsport ganz massiv. Andy Schleck ist wohl der Einzige, der ihn herausfordern kann, jedoch nur wenn sein Team - insbesondere sein Bruder - sich stark präsentieren. Aus deutscher Sicht könnte es Toni Martin unter die Top 10 der Gesamtwertung schaffen, wenn es optimal für ihn läuft." Aber auch die Flachetappen haben es in sich. Erstmals kommt es bei der Tour zum Duell zwischen Andre Greipel und dem Australier Mark Cavandish: "Es war in den letzten Jahren immer schade, die beiden nicht gegeneinander kämpfen zu sehen. Daher freue ich mich besonders auf dieses Duell, erwarte aber, dass auch andere Sprinter wie Thor Hushovd hier ein Wörtchen mitreden werden."

Andreas Schulz (37), Ressortleiter Radsport bei eurosport.yahoo.de und zum fünften Mal bei der Tour als Kommentator im Einsatz, zeigt sich einmal mehr begeistert vom Etappenplan. "Ich freue mich vor allem auf die erste Tourwoche mit dem frühen Mannschaftszeitfahren, den 'Bergankünften' in Nordfrankreich und auf das Zentralmassiv, wo es auf den mittelschweren Etappen immer wieder Chancen für Ausreißer gibt, die richtig viel Zeit rausfahren können." Die Dramatik der Streckenführung findet er für Zuschauer und Kommentatoren gleichermaßen spannend. "Die Bergankunft auf dem Galibier ist ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes. Das ist vergleichbar zum Col du Tourmalet vom letzten Jahr. Es zeigt, dass man nicht immer etwas Extremes erfinden muss, wie beim Giro, sondern auch mit so einem interessanten Parcours punkten kann." Vorjahressieger Alberto Contador ist für Schulz "ein radelndes Damoklesschwert". Leider könne man sich das Starterfeld nicht aussuchen, aber es fahren viele Fragen mit und Bejubeln wird ihm schwer fallen. Dennoch ist Contador für ihn der Mann, den es zu schlagen gilt. "Ich sehe Andy Schleck auf Augenhöhe zu Contador, aber eigentlich würde ich mir einen lachenden Dritten wünschen. Die beiden müssen auch aufpassen, weil 2010 der Dritte am Ende nur zwei Minuten und nicht eine gefühlte Viertelstunde hinter ihnen lag." Cadel Evans (AUS) und Robert Gesink (NED) traut er am meisten zu, aber auch Andreas Klöden (GER) ist nicht chancenlos.

Für Gerhard Leinauer (47) ist es die zweite Tour de France als Eurosport-Kommentator. "Nachdem ich letztes Jahr mit meiner Prognose ziemlich daneben lag, was ich mit meiner Tour-Premiere und der Tatsache entschuldige, dass ich nicht die gleichen Tipps wie meine erfahrenen Kollegen abgeben wollte, so bleibt mir diesmal nichts anderes übrig, als mich Andreas und Karsten anzuschließen. Ich denke auch, dass es auf einen Zweikampf zwischen Contador und Schleck hinausläuft. Ich hoffe aber sehr, dass sich einer traut, aus dem übergroßen Schatten der beiden zu treten. So könnte Cadel Evans endlich mal das Stigma des 'ewigen Zweiten' loswerden, wenn er sich traut, auf Attacke zu fahren. Das Gleiche gilt auch für Andreas Klöden. Wann, wenn nicht jetzt?" Leinauer freut sich sehr auf dieses Szenario, bei dem alles vorher ausgerechnet scheint, und es dann vielleicht ganz anders kommt. "Und natürlich freue mich wieder auf unsere Stockbetten am Ruhetag und das interne Hölzchen-Ziehen, wer von uns Dreien ins 'Prinzenzimmer', also das Einzelzimmer, darf."

Die Tour 2011 im Überblick:

Ein Zickzack-Kurs mit sechs Bergetappen, nur ein Einzelzeitfahren und die höchste Bergankunft der Geschichte auf dem Col du Galibier - Die 98. Tour de France soll den Veranstaltern zufolge wieder "ein Drama" werden. Die Tour, die am 2. Juli auf der Passage du Gois bei Noirmoutier am Atlantik startet und am 24. Juli auf dem Pariser Champs-Elysées endet, steht ganz im Zeichen der Alpen. Gleich zweimal wird als Höhepunkt der Col du Galibier angefahren. Ansonsten vertraut man auf das Erfolgsrezept vom Vorjahr: Eine schwere Bergetappe und ein anschließendes Zeitfahren vor dem Finale in Paris waren Garanten für Hochspannung zwischen Alberto Contador (ESP) und dem Luxemburger Andy Schleck bis zum Ende.

Der Kurs mit vielen Transfers führt die Fahrer zunächst aus der Startregion Vendée nach Norden in die Bretagne und in die Normandie, anschließend quer durch Frankreich - über das Zentralmassiv - in die Pyrenäen. Die wohl entscheidenden Etappen liegen in der letzten Woche in den Alpen, wo der einzige Auslands-Abstecher nach Italien auf dem Programm steht. Auf dem legendären Galibier (2.645 Meter) ist im Ziel der "Königsetappe" erstmals auch eine Ankunft vorgesehen - die höchste der Tour-Historie. Anschließend erwartet die Radprofis nach drei Jahren Pause wieder der Anstieg hinauf zur Skistation L'Alpe d'Huez. Nach einem Teamzeitfahren über 23 Kilometer zu Beginn (2. Etappe) findet am vorletzten Tour-Tag ein 41 Kilometer langes Einzelzeitfahren rund um Grenoble statt.

Alle TV-Zeiten können über diesen Link abgerufen werden: http://tv.eurosport.de/...

Sollte es noch Programmverschiebungen geben, werden diese Zeiten automatisch aktualisiert.

* Eurosport HD ist im deutschsprachigen Raum im Programmpaket von Sky HD sowie über UPC (Österreich) und Cablecom (Schweiz) zu empfangen.

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Heike Gruner
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