Landesweit einmaliges Innovations- und Zukunftszentrum an den Berufsbildenden Schulen Neustadt am Rübenberge eingeweiht

Sonderprogramm des Konjunkturpakets II für Schulinfrastruktur
Innmitten der neuen (lifePR) (Hannover/Neustadt a. Rbge., ) Ausbildung auf höchstem technischen Niveau: In den Berufsbildenden Schulen (BBS) Neustadt am Rübenberge der Region Hannover wurde am Donnerstag (23.6.) ein landesweit einmaliges Innovations- und Zukunftszentrum für die Ausbildungsbereiche Mechatronik- und Robotersysteme sowie Vernetzungs- und Automatisierungstechnik eingeweiht. Herzstück des mit Mitteln des Konjunkturpaktes II eingerichteten Zentrums ist eine rund 20 Meter lange moderne Roboterstraße mit automatisierter Fertigung, Montage, Logistik und Qualitätssicherung. Die Kosten für die Anlage betragen rund eine Million Euro.

"Die Qualität der Ausbildung junger Menschen zu steigern und damit ihre Berufschancen zu verbessern, gehört zu den strategischen Zielen der Region Hannover", sagte Regionspräsident Hauke Jagau. "Dazu brauchen wir eine zukunftsfähige und praxisnahe Ausbildung in den Berufsbildenden Schulen, die auch hinsichtlich des technischen Stands auf Augenhöhe mit den Unternehmen ist. Das Konjunkturpaket hat uns auf diesem Weg einen großen Sprung vorangebracht und mit dem Innovations- und Zukunftszentrum die Attraktivität der Region Hannover als Bildungsstandort noch einmal gesteigert", sagte der Regionspräsident vor rund 80 geladenen Gästen aus Politik, den Kammern, der Ausbildungsbetriebe, den Schulen und Hochschulen sowie der Schulbehörden.

"Als Schulleiter behaupte ich, dass die Schülerinnen und Schuler, die in unserem Innovations- und Zukunftszentrum unterrichtet werden und ihre Ausbildung erfolgreich durchlaufen, uns anschließend als hoch qualifizierte Facharbeiterinnen und Facharbeiter von den Firmen regelrecht 'aus den Händen gerissen' werden", sagte der Leiter der BBS Neustadt, Bernhard Marsch. "Ich bin überzeugt, dass mit dem hier erlernten Wissen vor diesen jungen Menschen eine sichere und innovative berufliche Zukunft liegt", so der Oberstudiendirektor.

Die in der BBS Neustadt installierte so genannte "flexible, materialflussorientierte Fertigungsautomatisierungsstrecke" ermöglicht den Auszubildenden, einzelne Arbeitsschritte bei der Fertigung von Produkten zu üben: von der Montage über Logistik bis hin zur Qualitätssicherung. Die Anlage entspricht dem neuesten Industriestandard. Zur Produktionsstraße gehören eine Fräs- und Drehmaschine ebenso wie 6-Achs-Roboter, ein Hochregallager sowie ein Kamera- und Wägesystem und ein Leitstand.

Durch die modulare Bauweise der Anlage können die Schülerinnen und Schülerin in unterschiedlichen Schwerpunkten, aber nach individuellen Niveaustufen unterrichtet werden. Zum Einsatz kommt das komplexe System vor allem für die Ausbildungsberufe Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker. Zusätzlich soll die Fertigungsstraße aber auch der Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern der Berufsbildenden Schulen oder externen Partnern dienen.

Das Investitionsvolumen beträgt insgesamt rund 1.072.000 Euro. Davon stammen 964.000 Euro aus dem Sonderprogramm des Konjunkturpakets II für den Aufbau von Innovations- und Technologiezentren an Berufsbildenden Schulen. Rund 108.000 Euro hat die Region Hannover als Schulträger beigesteuert.

Die BBS Neustadt gehört mit rund 4.100 Schülerinnen und Schülern zu den größten Schulen Niedersachsens. Allein in den Bereichen Mechatroniker, Elektroniker für Automatisierungstechnik und Industriemechaniker werden rund 1.100 Auszubildende unterrichtet.

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Nils Meyer
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