Sea Life sucht neues "Kraken-Orakel" zur Frauen-Fußball-WM

PETA fordert Freilassung aller Oktopusse
(lifePR) (Oberhausen / Gerlingen, ) Bei der Fußball-WM 2010 hat der inzwischen verstorbene Oktopus Paul im kommerziellen Großaquarium Sea Life in Oberhausen den Ausgang aller WM-Spiele mit deutscher Beteiligung richtig vorhergesagt. Jetzt will Sea Life zur Frauen-Fußball-WM am Sonntag erneut einen Oktopus als "Orakel" benutzen. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V., die bereits 2010 für die Freiheit von Paul plädiert hatte, fordert Sea Life aus diesem Anlass erneut dazu auf, alle Oktopusse freizulassen. Die intelligenten Meeresbewohner haben 9 Gehirne, mit denen sie zu komplexen Denkleistungen fähig sind. Sie haben ein Kurz- und Langzeitgedächtnis, nutzen Werkzeuge, lernen durch Beobachtung, zeigen unterschiedliche Persönlichkeiten und haben ein ausgeprägtes Schmerzempfinden, begründet PETA ihre Forderung. Kranken sind in der Regel sehr scheu und extrem beweglich. Die Haltung von Kraken im Zoo oder als exotische "Haustiere" im heimischen Aquarium sei Tierquälerei.

"Kraken sind und bleiben Wildtiere mit einem hochentwickeltem Nervensystem, auch in Gefangenschaft", sagt Kampagnenleiter Bernd Hoffmann von PETA. "Bei dem ganzen Trubel in den Sea Life-Centers würden die scheuen Einzelgänger am liebsten abtauchen." Kraken leben in allen Weltmeeren, auf Felsen, Korallenriffen und Seegraswiesen bis 200 Meter Tiefe.

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