"Ich im Netz" - Schülerin aus Mödling gewinnt NÖ-Jugend-Plakat Wettbewerb 2011

Jugendlandesrat Mag. Karl Wilfing (lifePR) (Wien/St. Pölten, ) Zum fünften Mal in sechzehn Jahren fiel der Juryentscheid auf einen Plakatentwurf einer Schülerin der HLA für Produktmanagement und Präsentation Mödling. Irina Toblier gewann den Hauptpreis: ihr Entwurf wird von EPAMEDIA als Plakat im 16-Bogen-Format gedruckt und im Sommer an 1.000 Standorten in ganz Niederösterreich affichiert werden. Urkunden und Anerkennungspreise (Kinogutscheine) gingen an die Einsender der zehn besten Entwürfe.

Der 16. Jugend-Plakatwettbewerb des Jugendreferates der NÖ Landesregierung und der EPAMEDIA stand 2011 unter dem Motto: "Ich im Netz". Mag. Karl Wilfing, Landesrat für Bildung, Jugend und Raumordnung, Dr. Monika Lindner, Geschäftsführerin des Außenwerbekonzerns EPAMEDIA, und Prof. Norbert Gollinger, Direktor des ORF Landesstudios NÖ, übergaben den Hauptpreis und neun Anerkennungen am Montag, dem 27. Juni 2011, um 11:00 Uhr, im Foyer des Landesstudios in St. Pölten.

Jugendlandesrat Mag. Karl Wilfing sagte bei der Preisübergabe: "Ich bin stolz auf die Kreativität und die Ideen, die durch unsere jungen Menschen plakativ ausgearbeitet wurden und gratuliere Irina Toblier aus der HLA Mödling zu ihrem gelungenen Siegerplakat. Die Thematik "Ich im Netz" wurde hervorragend künstlerisch umgesetzt. Das Internet ist zu einem modernen und nicht mehr wegzudenkenden Medium unserer Zeit geworden. Soziale Netzwerke bringen Erleichterungen bei der Informationsbeschaffung und dienen als wichtige Kommunikationsplattformen. Gleichzeitig dürfen wir jedoch auch die damit zusammenhängen Gefahren und Probleme nicht außer Acht lassen."

Dr. Monika Lindner, Geschäftsführung EPAMEDIA, betonte das wirkungsvolle Zusammenspiel von Außenwerbung und Internet: "Wie können wir Jugendlichen die Vor- und Nachteile eines immer stärker sozial genutzten Mediums wie das Internet am besten näher bringen? Über die persönliche Auseinandersetzung. Die Fragen der Ausschreibung: zielten bewusst auf die Gefahren einer unvorsichtig freigiebigen Selbstdarstellung und der Vortäuschung fremder Identitäten hin.

Das Plakat ist übrigens das am besten geeignete Medium, um Internet-User anzusprechen. Was viele nicht glauben: Internet und Plakat ergänzen sich optimal. Sie erreichen jeden zweiten jungen, mobilen, kaufkräftigen Konsumenten und sind eine beliebte Informationsquelle: Rund jeder Zweite 14- bis 39-Jährige nutzt beides täglich und kauft auch über das Netz ein. Tägliche Internetanwender schenken dem Plakat die meiste Aufmerksamkeit (wöchentliche Plakat-Nutzung: 91,1 Prozent). Unter der einkommensstarken Bevölkerung zwischen 20 und 49 Jahren sind Mobilität, Plakat- und Internetnutzung überdurchschnittlich hoch."

"Wir danken dem Landesjugendreferat und Landesrat Mag. Wilfing, der die Patronanz übernommen hat, für die Möglichkeit die Jugendlichen auf diesem Wege direkt ansprechen zu können. Mein herzlicher Dank gilt vor allem den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Schulleiterinnen und Schulleitern, ohne deren Engagement wir heute nicht hier stehen würden, aber auch den Juroren sowie dem ORF NÖ für den Rahmen der Preisverleihung", schloss Dr. Lindner.

Prof. Norbert Gollinger, Landesdirektor des ORF Niederösterreich, sagte im Rahmen der Preisverleihung: "Das ORF Landesstudio NÖ freut sich den NÖ Jugend-Plakatwettbewerb schon seit langen Jahren als Medienpartner zu begleiten. Die Kreativität und die kritische Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den brennenden Fragen unserer Zeit ist nicht nur für die Entfaltung der jungen Menschen wichtig, sondern auch für die Entwicklung der Gesellschaft. Das heurige Siegerplakat halte ich für besonders gelungen, zeigt es doch, dass sich die Jugend sehr wohl bewusst ist, dass die virtuelle Welt des Internets neben den vielen Chancen auch Risiken aufweist."

Ausschreibung und Kriterien des NÖ Jugend-Plakat-Wettbewerbs 2011

Teilnahmeberechtigt waren Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der 7. Schulstufe. Bis zu fünf Einzel- oder Gruppenarbeiten pro Schule konnten eingereicht werden. Die Wahl der Technik und die kreative Umsetzung standen den TeilnehmerInnen frei. Die Arbeiten waren auf Papier mit einem Mindestformat von DIN A2 quer (59,4 x 42 cm) einzureichen.

Die sechsköpfige Jury, bestehend aus Vertretern des Landes Niederösterreich, des Schulwesens, der Medien sowie des österreichischen Außenwerbekonzerns EPAMEDIA, hatte diesmal am 25. Mai in den Räumlichkeiten des NÖ Jugendreferates viel zu diskutieren und wählte das Siegerplakat und neun Einzel- bzw. Gruppenarbeiten für die Anerkennungen aus. Das wichtigste Kriterium der Jury ist, welche der Entwürfe am Plakat funktionieren: gut lesbar, verständlich und schell erfassbar sind - es reicht schon ein Blickkontakt von 0,04 Sekunden, um eine Reaktion zu erzeugen.

Der beste Plakatentwurf wird mit Nennung der Gestalterin und der Schule im Format 16 Bogen (3,36 x 2,38 Meter) in einer Auflage von 1.000 Stück gedruckt und in zwei Plakatdurchgängen im Sommer in ganz Niederösterreich plakatiert. Die zehn besten Einreichungen erhalten zudem Urkunden und Anerkennungspreise.

Die Jury:

- Wolfgang Juterschnig
Landesjugendreferent (Vorsitz)

- Mag. (FH) Margot Buchleitner
Marketing der EPAMEDIA

- Mag. Edith Bilek-Czerny
Kulturabteilung der NÖ Landesregierung

- Hofrat Mag. Manfred Friedrich
Landesschulrat für Niederösterreich a. D.

- DDr. Leopold Kogler
Landesschulrat für Niederösterreich

- Astrid Kurz
Marketing ORF NÖ

Die bisherigen Preisträger:

2011 Irina Toblier
HLA für Produktmanagement und Präsentation, Mödling

2010 Anna Gruber
HLA für Produktmanagement und Präsentation, Mödling

2009 Emanuela Ciocani
Polytechnische Schule Prinzersdorf

2008 Katharina Götzendorfer
BORG Mistelbach

2007 Max Henja
HLA für Produktmanagement und Präsentation, Mödling

2006 Markus Pendl
HLA für Produktmanagement und Präsentation, Mödling

2005 Mara Simperler
BORG Mistelbach

2004 Sigrid Prenner
HLA für Produktmanagement und Präsentation, Mödling

2003 Julia Bach, Sabine Böhm, Daniela Sulz und Andreas Bienert
BA für Kindergartenpädagogik, Mistelbach

2002 Anna-Lena Röders
BG und BRG Baden

2001 Doris Grussmann, Katrin Wittmann und Barbara Scheider
BBA für Kindergartenpädagogik Mistelbach

2000 Viktoria Berger, Angelika Schönauer, Anna Reschl, Nina Goltsch, Cornelia Wessely
BORG Mistelbach

1999 Claudia Hirschberger
Bundesgymnasium Wiener Neustadt

1998 Bianca Wawra
Bundesrealgymnasium Lilienfeld

1997 Yvonne Siegmath
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Biedermannsdorf

1996 Maria Kirchner und Eva Maria Sigl
Landesberufsschule Theresienfeld

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