Daimler baut Engagement in China weiter aus

Daimler baut Engagement in China weiter aus (lifePR) (Berlin, ) .
- Rahmenvertrag mit Joint Venture-Partner BAIC über Investitionen von umgerechnet rund 2 Mrd. Euro unterzeichnet:
Fertigung mehrerer Baureihen der neuen Kompaktwagen sowie des GLK
Bau einer Motorenfabrik für Pkw und Vans sowie Erweiterung ihrer technischen Kapazität auf 250.000 Einheiten
Einrichtung eines R&D Centers
- Dr. Dieter Zetsche: "Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben."

Die Daimler AG und ihr chinesischer Partner Beijing Automotive Industry Corporation (BAIC) haben heute im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao einen strategischen Rahmenvertrag unterzeichnet, mit dem die beiden Partner ihre Zusammenarbeit in China weiter vertiefen. An der feierlichen Zeremonie nahmen Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Ulrich Walker, Chairman und CEO Daimler Northeast Asia, und Xu Heyi, Chairman BAIC, teil.

Mit dieser Vereinbarung baut Daimler sein Engagement in China und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit BAIC weiter aus. Im gemeinsamen Joint Venture Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC) werden umgerechnet insgesamt rund 2 Mrd. Euro investiert.

Dr. Dieter Zetsche: "Mit diesem Rahmenvertrag stellen wir entscheidende strategische Weichen, um am Wachstum des Schlüsselmarkts China langfristig und maßgeblich teilzuhaben. Die vereinbarten Projekte sind weitere zentrale Elemente unserer China Strategie zur nachhaltigen Entwicklung unseres Geschäfts. Bereits 2020 dürfte mindestens jeder fünfte Premium-Kompaktwagen in China verkauft werden. Angesichts dieses enormen Wachstumspotenzials schalten wir mit der marktnahen Fertigung unserer neuen Kompakten entschlossen auf Angriff."

Die Vereinbarung umfasst im Detail die folgenden Projekte:

Die lokale Fertigung für den chinesischen Markt wird ab 2011 um den kompakten Geländewagen GLK sowie ab 2013 schrittweise um drei Baureihen der neuen Generation von Mercedes-Benz Kompaktwagen erweitert.

Die bestehenden Fertigungskapazitäten für die C-Klasse und die E-Klasse Langversion werden von derzeit jährlich rund 80.000 Fahrzeugen entsprechend der Marktnachfrage weiter ausgebaut.

In einem neuen Motorenwerk wird ab 2013 die Produktion von 4-Zylinder-Ottomotoren aufgenommen, die in lokal gefertigten Mercedes-Benz Pkw und Vans eingesetzt werden. Die geplante technische Kapazität dieses Motorenwerks wird auf jährlich 250.000 Einheiten erweitert, wobei sie zunächst in einer Größenordnung von jährlich bis zu 100.000 Einheiten genutzt wird. Weitere Stückzahlen können entsprechend dem weiteren Absatzwachstum dargestellt werden.

Ein neu zu errichtendes R&D Center wird sich hauptsächlich Fahrzeugtests und -anpassungen sowie R&D-Tätigkeiten mit Lieferanten widmen.

Diese Investitionen sind Teil des Gesamtinvestitionsprogramms, mit dem Daimler und seine Partner in den nächsten Jahren insgesamt rund 3 Mrd. Euro in China investieren.

Gerade in China besteht enormes Wachstumspotenzial im Segment der Premium-Kompaktfahrzeuge. Wo sich im letzten Jahr noch rund 770.000 Kunden für ein Fahrzeug des Premium-Kompaktsegments entschieden, erwartet das Unternehmen in 2020 in China einen Markt von mehr als 2 Mio. Premium-Kompaktfahrzeugen jährlich. Damit wächst der Anteil Chinas am weltweiten Markt der Premium-Kompaktfahrzeuge von aktuell 12% auf über 20%. China wäre damit der weltweit größte Markt für Premium-Kompaktfahrzeuge.

"Die Grundlagen für unseren Erfolg im Premium-Kompaktsegment in China haben wir mit der erfolgreichen Markteinführung der heutigen B-Klasse gelegt. Aufgrund der rasant steigenden Nachfrage haben wir zuletzt auch die aktuelle A-Klasse nach China gebracht. Zusammen mit C-Klasse, GLK und smart bilden die A- und B-Klasse hier in China die "Young Mercedes" Familie, die inzwischen rund 40% unseres Absatzes ausmacht," ergänzt Ulrich Walker, Chairman and CEO Daimler Northeast Asia. "Mit den jetzt vereinbarten Projekten vor allem für den Ausbau unserer Pkw-Aktivitäten setzen wir unseren klaren Kurs für profitables Wachstum fort."

Xu Heyi, Chairman BAIC: "BAIC und Daimler sind langfristige strategische Partner. Diese Projekte sind wichtige Schritte beider Partner zur Erweiterung der lokalen Produktion in China. Sie werden Benchmark für die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China sein."

Über Daimler Northeast Asia

Zu Daimler Northeast Asia mit Sitz in Peking gehören Mercedes-Benz (China) Ltd, Mercedes-Benz Auto Finance Ltd, Daimler Northeast Asia Parts Trading & Services Co., Ltd., die Joint Ventures Beijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC), Fujian Daimler Automotive (FJDA), Shenzhen BYD Daimler New Technology Co. Ltd., sowie Vertriebs-Gesellschaften in Hong Kong, Korea und Taiwan.

Die lokale Fertigung von Mercedes-Benz Pkw begann 2006 im 50/50-Joint Venture BBAC mit der Vorgängerbaureihe der E-Klasse; im Frühjahr 2008 lief als zweite Baureihe die C-Klasse an. Seit Mai 2010 fertigt BBAC die aktuelle E-Klasse in einer speziell für die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittenen Langversion.

Vertriebsseitig sind die Mercedes-Benz Personenwagen mit dem vollen Produktportfolio in China vertreten. Im Gesamtjahr 2010 wurden mehr als 148.000 Fahrzeuge verkauft und damit der Absatz des Jahres 2009 um 112 Prozent übertroffen. Von Januar bis Mai 2011 wurden 75.896 Fahrzeuge abgesetzt, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres eine Steigerung um 62 Prozent. Das Vertriebsnetz umfasste Ende 2010 über 160 Händler in rund 80 Städten und wird im laufenden Jahr um über 30 neue Händler wachsen. Die Marke ist damit immer stärker auch außerhalb der Tier-1 Metropolen präsent.

Darüber hinaus fertigt Daimler im Joint Venture Fujian Daimler Automotive Ltd. seit April 2010 Mercedes-Benz Transporter für den chinesischen Markt und hat sein industrielles Engagement ebenfalls in 2010 mit der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrags mit dem chinesischen Lkw-Hersteller Foton Motor zur Produktion von mittelschweren und schweren Lkw erweitert. Bereits seit 2009 bietet Daimler Financial Services über die Mercedes-Benz Auto Finance China Fahrzeugleasing in China an. Daimler unterhält darüber hinaus gemeinsam mit BYD das im März 2011 offiziell genehmigte Joint Venture Shenzhen BYD Daimler New Technology Co. Ltd zur Entwicklung eines Elektrofahrzeugs für den chinesischen Markt.

Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:

www.media.daimler.com und www.daimler.com

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Bild: Daimler und BAIC unterzeichnen Rahmenvertrag zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit in China. An der feierlichen Zeremonie im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des chinesischen Premierministers Wen Jiabao nahmen Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Ulrich Walker, Chairman und CEO Daimler Northeast Asia, und Xu Heyi, Chairman BAIC, teil (von links nach rechts: Xu, Premierminister Wen, Walker, Bundeskanzlerin Merkel, Zetsche)

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