Tipps zum Grundstückskauf

Tipps zum Grundstückskauf (lifePR) (Hamburg, ) Wer seinen Traum vom Eigenheim verwirklichen möchte, benötigt zunächst einmal ein Grundstück. Damit der Kauf nicht zum Albtraum wird, müssen vorher einige Dinge beachtet werden. Das Immobilienportal Immonet hat die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Wie finde ich mein Traumgrundstück?
Um das ideale Grundstück zu finden, braucht man vor allem eines: viel Zeit. Denn die Suche nach einem geeigneten Platz dauert meist länger als gedacht. Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob sie eher in der Stadt oder auf dem Land wohnen wollen. Auf dem Land und am Stadtrand sind Grundstücke häufig günstiger. Der Nachteil: Die Infrastruktur ist meist nicht so gut wie in der Stadt. Gucken Sie sich die Gegend vorher genau an. Welche öffentlichen Verkehrsmittel stehen zur Verfügung? Sind Schulen oder Kindergärten sowie ihr Arbeitsplatz gut zu erreichen?

Auf den Bebauungsplan achten
Bevor Sie einen Kaufvertrag abschließen, werfen Sie unbedingt einen Blick auf den Bebauungsplan. Er zeigt, ob und wie ein Grundstück bebaut werden darf. Darin festgelegt ist das sogenannte Baufenster, das ist die Fläche des Grundstückes auf der das Haus gebaut werden darf. Vorgeschrieben ist zum Teil auch die Farbe der Fenster oder die Bepflanzung des Gartens. Wenn Bebauungspläne alt sind und beispielsweise im Stil der 60er-Jahre gebaut werden soll, fragen Sie beim Bauamt nach, ob eine Ausnahmeregelung beantragt werden kann. Der Bebauungsplan liegt beim zuständigen Bauamt aus.

Hat das Grundstück Belastungen?
Bauplätze können mit "Rechten Dritter" belastet sein. Das sind möglicherweise Wegerechte von Nachbarn oder Landwirten. Aber auch Stromkonzerne haben gegebenenfalls Überleitungsrechte für Stromtrassen. In einigen Fällen sind Grundstücke sogar mit Schürf- oder Bohrrechten belastet. Welche Beschränkungen der ins Auge gefasste Baugrund hat, ist im Grundbuch nachzulesen. Einzusehen ist dieses im Grundbuchamt des örtlichen Amtsgerichtes.
Ebenso können Baulasten auf Ihrem Wunschgrundstück liegen. Das sind beispielsweise Grenzabstände, die in der Vergangenheit nicht eingehalten wurden. Baulasten sind in einem Verzeichnis vermerkt, das Sie im Bauamt anfordert können.

Kann das Grundstück überhaupt bebaut werden?
Auf den ersten Blick ist die Bodenbeschaffenheit vielleicht nicht besonders auffällig. Aber Vorsicht: Laien erkennen meist nicht, ob sich die Bodenverhältnisse auch für einen Bau eignen. So kann das Grundstück beispielsweise zu tief liegen, so dass die Fläche mit Erde aufgefüllt werden muss. Bei ungünstigen Bodenverhältnissen kommt es ebenso vor, dass spezielle Vorrichtungen verlegt werden müssen, damit das Abwasser abfließen kann. Ziehen Sie einen Fachmann, zum Beispiel einen Geologen, hinzu oder fragen Sie bei der Stadt/Gemeinde nach.

Auf Erschließungskosten achten
Häufig werden Bauplätze schon voll erschlossen verkauft. Das heißt, dass die Straße bereits gebaut und die Versorgungleitungen darunter verlegt sind. Vorsicht: Handelt es sich tatsächlich um ein voll erschlossenes Grundstück, bedeutet das nicht, dass der Eigentümer die Baumaßnahmen auch bezahlt. Erkundigen Sie sich bei der Stadt/Gemeinde, welche zukünftigen Erschließungsmaßnahmen (z.B. Fahrradwege oder Bürgersteige) geplant sind und welche Kosten auf Sie zukommen.
Zu den öffentlichen Baumaßnahmen kommt noch die Erschließung des eigenen Grundstücks. Das sind in der Regel Gas- oder Wasseranschlüsse. Fragen Sie beim örtlichen Ver- und Entsorger nach den Kosten für Hausanschlüsse.

Originalmeldung: http://www.immonet.de/...

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