Energie- und Ressourceneffizienz sowie Innovationstechnologien in der Nichteisen-Metallindustrie

Best-Practice-Beispiele aus der NE-Metallbranche auf der GIFA 2011 vorgestellt
Rückschmelzofen der ANDREAS STIHL AG & CO. KG Magnesium Druckguss (lifePR) (Berlin/Düsseldorf, ) Welche konkreten Beiträge zum Klimaschutz NE-Metalle durch klimafreundliche Produkte, effiziente Produktion und innovatives Recycling leisten, stellten Unternehmer der NE-Metallbranche auf der GIFA 2011 in Düsseldorf vor.

Gerhard Eder, Geschäftsleitung ANDREAS STIHL AG & CO. KG Magnesium Druckguss sowie Vizepräsident des Bundesverbandes der deutschen Gießereiindustrie, verwies auf die energie- und ressourceneffiziente Herstellung von Magnesiumlegierungen. „Im modernen Leben sind Produkte aus Leichtmetallguss unverzichtbar. Mobilität, Elektronik, Haushalt und Freizeit – in nahezu allen Lebensbereichen tauchen sie auf und finden immer neue Anwendungen“, sagte Eder im Pressegespräch. Typische Anwendungen von Magnesium-Gusslegierungen sind beispielsweise Automobil-, Computer- und Mobiltelefonteile, aber auch Sportgeräte, Deckel und Gehäuse sowie Bauteile für Motorsägen, Handwerkszeug und Haushaltsgeräte. „Durch das Umschmelzen von Magnesiumlegierungen schließen wir energieeffizient den Materialkreislauf“, so Eder weiter. Im Vergleich zur Primärerzeugung von Magnesiumlegierungen werden beim Umschmelzen des im Kreislauf eingesetzten Sekundärmaterials durchschnittlich 22.500.000 kWh pro Jahr eingespart.

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Rupprecht Kemper, geschäftsführender Gesellschafter der Gebr. Kemper GmbH & Co. KG, berichtete vom energieeffizienten Wärmeeinsatz seines Unternehmens, der zu erheblichen Reduzierungen des Erdgasverbrauchs führe. Die Abwärme der Kühlwasserkreisläufe der Gießerei gewährleiste über eine Fußbodenheizung die Grundheizung des Schulungs- und Bürogebäudes – das sogenannte “Technikum“. „Mit unserem innovativen Wärmekonzept kommt Ressourcen- und Energieeffizienz sprichwörtlich direkt bei den MitarbeiterInnen an“, so Kemper. Die Energieeinsparmaßnahmen führten zu einem um ca. 2 Mio. kWh niedrigeren Erdgasverbrauch pro Jahr. Dies entspricht einer Reduktion der CO2-Emissionen um 400 Tonnen jährlich.

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Dirk Langolf
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