Bayer treibt Forschung im Bereich Lungenhochdruck voran

Zusammenarbeit mit Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung / Ziel sind neue Therapieoptionen für Patienten mit Lungenhochdruck
(lifePR) (Berlin / Graz, ) Bei der Erforschung von Erkrankungen der Lungengefäße, insbesondere von Lungenhochdruck, arbeitet Bayer HealthCare mit dem Ludwig Boltzmann Institut (LBI) für Lungengefäßforschung in Graz zusammen. Weitere Partner sind der deutsche Medizintechnikhersteller NEBU-Tec und die Österreichische Akademie der Wissenschaften. Die Forschungseinrichtung ist ein Institut der Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) und wird von Bayer gefördert. Standort des LBI für Lungengefäßforschung ist die Medizinische Universität Graz, die ebenfalls als Partner des LBI fungiert.

"Das Ludwig Boltzmann Institut für Lungengefäßforschung bündelt in ausgewiesener Art und Weise die Expertise im Bereich der pulmonalen Hypertonie, einem Gebiet mit hohem medizinischen Bedarf", sagte Dr. Helmut Haning, Leiter Global Innovation Sourcing bei Bayer HealthCare anlässlich der Eröffnungsfeier. "Der Lungenhochdruck steht auch bei Bayer im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Das LBI für Lungengefäßforschung ist somit für uns ein attraktiver Partner, mit dem wir durch gemeinsame Forschungsaktivitäten neue Therapieoptionen für die betroffenen Patienten entwickeln wollen."

Das Grazer Institut erforscht die Entwicklung der Lungengefäße, die das Blut durch die Lunge transportieren. Sind diese Gefäße erkrankt, entwickelt sich ein Lungenhochdruck, eine schwere und lebensbedrohliche Erkrankung, die im schlimmsten Fall zu Herzversagen und Tod führen kann. Bei Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie, PH) ist der Druck in den Lungenarterien höher als normal. Menschen mit PH sind in ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität stark eingeschränkt. Die Symptome des Lungenhochdrucks sind unspezifisch, daher wird die Diagnose oft falsch oder erst sehr spät gestellt. Die häufigsten Anzeichen sind Kurzatmigkeit, Müdigkeit, Schwindelgefühl und Ohnmachtsanfälle - die sich alle durch Anstrengung verschlimmern.

Die Besonderheit und Stärke des LBI für Lungengefäßforschung ist die "gelebte translationale Medizin", so die Leiterin des LBI für Lungengefäßforschung, Professor Andrea Olschewski. Das heißt, dass alle Bereiche zwischen der molekularen und der klinischen Medizin besetzt sind. Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Grundlagenforschern und klinischen Ärzten in einem Zentrum zusammen. "Das LBI ist dadurch ein Katalysator für die Verbindung von präklinischer Spitzenforschung und klinischer Medizin", so Olschewski weiter.

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Über die Ludwig Boltzmann Gesellschaft

Die 1960 gegründete Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) ist eine private Trägerorganisation für Forschungseinrichtungen in Österreich. Ihre Institute befassen sich mit medizinischen sowie geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen. Die aus öffentlichen und privaten Mitteln finanzierte LBG untergliedert sich in Institute und Cluster und hat heute insgesamt rund 300 Beschäftigte. Ludwig Boltzmann Institute werden aufgrund von Ausschreibungen und mit internationalem Begutachtungsverfahren eingerichtet. Ein besonderes Merkmal von Ludwig Boltzmann Instituten ist die Kooperation mit institutionellen Partnerorganisationen.

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