Neues Bettenhaus der Kliniken Essen-Mitte

Patientenhotel eröffnet
Defren (rechts), Keus (Mitte), Meßtahler (links) (lifePR) (Essen, ) Hotel oder Krankenhaus? Im Neubau an der Evang. Huyssens-Stiftung der Kliniken Essen-Mitte verschwimmen die Grenzen. Charakteristisch für dieses "Patientenhotel": großzügige Räume, komfortable Einrichtung, hohe Serviceorientierung. Nach einem Jahr Bauzeit ist das neue Bettenhaus jetzt fertig.

Eingebettet in einen Park sorgt das neue Bettenhaus der Kliniken Essen-Mitte (KEM) ab 1. Juli dafür, dass die Patienten nicht nur in ihrem Genesungsprozess unterstützt werden, sondern auch Hotelambiente genießen dürfen. "Immer mehr Patienten wünschen sich für ihren Krankenhausaufenthalt einen hohen Komfort", bekräftigt KEM-Geschäftsführer Horst Defren. Einer Analyse des Allensbacher-Instituts zufolge, messen sogar mehr als die Hälfte der Krankenhaus-Patienten dem Faktor Komfort einen hohen Stellenwert bei. Mit geräumigen Zimmern, eingerichtet nach modernstem Standard, barrierefreien Bädern in Schieferoptik, Mini-Bar und großzügiger Lounge auf jeder Etage wird das "Patientenhotel" den Bedürfnissen der Menschen, die sich das gewisse Extra wünschen, gerecht.

Gehobener Hotelstandard

Die drei Etagen des Neubaus mit seinen insgesamt 90 Betten werden interdisziplinär belegt mit Patienten aus den Fachabteilungen Onkologie, Gynäkologie/gyn. Onkologie, Senologie, Chirurgie, Urologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Innere Medizin. "Eine Herausforderung vor allem für die Pflege war die Aufstellung des neuen interdisziplinären Stationsteams", führt Pflegedirektorin Annette Aldick an, "Das fachübergreifende Arbeiten und der hohe Anspruch an eine besondere Servicequalität auf einer Wahlleistungsstation erfordern von den Pflegemitarbeitern ein sehr großes pflegerisches Fachwissen und ein hohes Maß an Servicebewusstsein." Professionelle Hotelfachkräfte, die den gehobenen Hotelstandard gewährleisten, unterstützen das Pflegepersonal, besuchen die Patienten mehrmals täglich und übernehmen Serviceleistungen innerhalb des Hauses. Das gestaltet den Aufenthalt angenehmer; der Patient kann sich voll und ganz auf seine Genesung konzentrieren. Neben der hochwertigen Ausstattung des Patientenhotels ist gerade das umfangreiche Serviceangebot ausschlaggebend für den gehobenen Hotelstandard.

Es gibt ausschließlich Ein- und Zweibettzimmer, die sich alle durch deckenhohe Fenster mit Ausblick ins Grüne auszeichnen. Die Räume im Erdgeschoss haben über kleine Terrassen direkten Anschluss in den angrenzenden Park, die Patientenzimmer in den oberen zwei Etagen sind mit Balkonen ausgestattet. Durch die vielen Glasflächen ist das Gebäude stets lichtdurchflutet. Eine freundliche Atmosphäre, die sich in dem Interieur aus hellem Holz fortsetzt. Auf jeder Etage gibt es eine Lounge, in der sich die Patienten am Tage aufhalten können - ob zum Frühstücken, Kaffeetrinken, Abendessen oder um dort Besucher zu empfangen. Servicepersonal ist immer anwesend und erfüllt die individuellen Wünsche.

Modernste Technik: Komfortabel und umweltfreundlich

Komfort und Umweltschutz gehen im Bettenhaus Hand in Hand. "Jeder Patient genießt im Sommer die Vorzüge einer geräuschlosen und zugluftfreien Klimaanlage in Form einer Kühldecke", erklärt Christian Stöckler, Leiter der Abteilung Technik der KEM. So sind in den Decken dünne Leitungen integriert, durch die eine Solelösung läuft. Diese Kühle wird in die Raumluft abgegeben, was wie eine natürliche Klimaanlage funktioniert. Um keine Energie zu verschwenden, wird die Raumkühlung mit Öffnen der Fenster unterbrochen. "Auch auf die Reduzierung von CO2-Emissionen haben wir Wert gelegt. Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk versorgt neben dem Neubau gleich unser gesamtes Krankenhausgelände", so Stöckler weiter. Das moderne Kraftpaket produziert Strom und Wärme in einem Arbeitsschritt - und das im Klinikkeller. Mit dieser neuen Zentrale werden rund 1.500 Tonnen klimaschädigendes CO2 eingespart. Das entspricht dem, was 200 Einwohner in Deutschland jährlich durch ihren Konsum von Waren und Energie frei setzen.

Den umfassenden Komfort des Bettenhauses kann jeder Selbstzahler, Zusatzversicherte und Privatpatient nutzen. Und nach und nach werden jetzt auch die anderen Stationen der KEM renoviert, um auch denen, die keine Wahlleistung in Anspruch nehmen, weiterhin den besten Standard zu bieten. Medizinisch und pflegerisch gibt es ohnehin keinen Unterschied zwischen Wahlleistungs- und 'Normal'-Patienten. "Wir halten nichts von Zweiklassenmedizin", stellt Horst Defren klar. Beste Behandlungsqualität steht eben jedem zu.

Neuer Park für Patienten und Anwohner

Mit Abrücken der Handwerksfirmen und Baucontainer kann nun auch die Neugestaltung der Außenanlagen in Angriff genommen werden. "Pflanzen, Sträucher und Bäume sollen das Grundstück künftig natürlich eingrenzen und den Anwohnern Sichtschutz bieten. Neben Wegen, die sich über das Areal ziehen, denken wir auch über einen kleinen Teich und Bachlauf nach", sagt Christian Stöckler, Darüber hinaus soll der rückwärtige Teil des Gartens wiederhergestellt und in den neuen Park mit einbezogen werden.

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