Starkes Qualifying in Imola: BMW Team Schnitzer startet in der GTE-Klasse aus der ersten Reihe

Intercontinental Le Mans Cup
(lifePR) (Imola, ) Das BMW Team Schnitzer hat sich im Qualifying eine hervorragende Ausgangsposition für das Sechs-Stunden-Rennen in Imola (IT) erarbeitet. Jörg Müller (DE) fuhr im BMW M3 GT mit der Startnummer 55 in 1:44,468 Minuten die Bestzeit und nimmt den vierten Lauf des Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) damit von der GTE-Poleposition in Angriff. Dirk Werner (DE) war im zweiten Auto mit der Nummer 56 lediglich 0,215 Sekunden langsamer als sein Teamkollege, belegte den zweiten Rang und machte damit das bisher beste Qualifying-Ergebnis für das BMW Team Schnitzer im ILMC perfekt.

Beide BMW Piloten warteten bei warmen und trockenen Bedingungen zunächst einige Minuten ab, ehe sie auf dem "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" ins Qualifying-Geschehen eingriffen. Müller genügten zwei gezeitete Runden, um die Poleposition zu sichern. Er wird sich am Sonntag mit Augusto Farfus (BR) abwechseln. Werner, der sich den BMW M3 GT im Rennen mit Pedro Lamy (PT) teilt, fuhr insgesamt fünf Umläufe und konnte sich kontinuierlich steigern. Seine letzte Runde war gleichzeitig seine schnellste. Das Rennen auf der 4,909 Kilometer langen Strecke beginnt am Sonntag um 12.00 Uhr.

Charly Lamm (Teammanager): "Wir wussten zwar schon vor dem Rennwochenende in Imola, dass wir mit dem BMW M3 GT bei unserer Rückkehr in den ILMC grundsätzlich konkurrenzfähig sein sollten. Dennoch haben wir nicht unbedingt mit der Poleposition und Platz zwei gerechnet. Beide Piloten haben eine klasse Leistung gezeigt und die Dunlop-Reifen bei diesen hohen Temperaturen sehr gut funktioniert. Ich freue mich für die Mannschaft, die in den vergangenen Tagen und Wochen hart gearbeitet hat. Jetzt können wir uns kurz freuen - und starten dann mit der Vorbereitung für morgen."

Jörg Müller (Startnummer 55): "Das Feld liegt auch hier in Imola extrem eng beieinander. Die ersten neun Autos fahren in einer Sekunde. Umso schöner ist es, dass wir mit beiden BMW M3 GT vorn stehen. Auf dieser Strecke ist es wichtig, eine freie Runde zu erwischen. Das hat auf Anhieb geklappt. Morgen soll es sehr heiß werden, was uns entgegen kommen sollte. Dennoch erwartet uns ein langes und hartes Rennen, in dem alles passieren kann. Aber nach den 24-Stunden-Klassikern in Le Mans und auf dem Nürburgring sind wir einiges gewöhnt."

Dirk Werner (Startnummer 56): "Dieses Resultat zeigt, dass wir auch in Imola gut in Form sind. Jörg Müller war ein bisschen schneller als ich. Natürlich werden wir im Rennen versuchen, auch teamintern die Nase vorn zu haben. In jedem Fall ist das eine tolle Ausgangslage für morgen. Die Dunlop-Reifen haben kaum abgebaut, so dass ich mich auch gegen Ende der Session noch steigern konnte."

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Ingo Lehbrink
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