35.000 wollten neue Architektur vor Ort erleben

Fazit zum "Tag der Architektur in NRW"
(lifePR) (Düsseldorf, ) Rund 35.000 Besucher kamen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zum "Tag der Architektur". Insgesamt 440 neue und erneuerte Häuser, Wohnungen, Parks und Gärten in 151 Städten und Gemeinden hatten am vergangenen Wochenende (2./3. Juli) für das interessierte Publikum offen gestanden; Architekten und Bauherren erläuterten vor Ort Planungsideen und Architekturkonzepte. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Zahl der Besucher pro Objekt weiter an. "Es gelingt immer mehr, die Menschen für ihre gebaute Umwelt zu sensibilisieren", resümiert Hartmut Miksch, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen. "Insbesondere private Häuser, Wohnungen und Gärten üben eine große Faszination auf Bauinteressierte und Architekturfreunde aus." So wurden an mehreren Privatwohnhäusern über 500 Besucher gezählt; auch ungewöhnliche Projekte im Bereich des gemeinschaftsorientierten Wohnens und besonderer ökologischer Bauweisen wurden stark nachgefragt.

"Besser wohnen mit Architekten!" lautete in diesem Jahr bundesweit das Motto zum Tag der Architektur. Nordrhein-Westfalen bot mit 440 zu besichtigenden Bauwerken und Objekten der Landschaftsarchitektur und Stadtplanung im bundesweiten Vergleich das mit Abstand größte Angebot. Der stärkste Besucherandrang wurde an einer Villa in Köln gezählt, die mehr als 1.000 Architekturfans vor Ort erleben wollten. Auch Bauwerke wie die Gestaltung einer Wohnung (Architekt Prof. Martin Schneider) in den Kranhäusern im Kölner Rheinauhafen, das Siedlungsprojekt "Wir wohnen anders" in Dortmund (Post Welters Architekten Stadtplaner) oder das neue Luftrettungszentrum in Bielefeld (Architekt Johannes Hermann) zogen jeweils mehrere hundert Besucher an.

Der "Tag der Architektur" ist immer auch ein Seismograf für Entwicklungen, die das Planen und Bauen aktuell und in den nächsten Jahren bestimmen werden. So konnten die Besucher in diesem Jahr eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Beispiele für die Fortentwicklung und Aufwertung von Altbauten und für Maßnahmen im Gebäudebestand kennenlernen: Modernisierungen von Wohnhäusern der 1960er und
-70er Jahre, An- und Aufbauten bei Einfamilienhäusern, energetische und gestalterische Verbesserungen von Mehrfamilienhäusern und Wohnsiedlungen, Aufwertungen älterer Gebäude durch Projekte im Bereich der Innenarchitektur und der Freiraum- und Gartengestaltung. Damit spiegelt der Tag der Architektur wider, was seit einigen Jahren Realität ist, nämlich dass - zumindest im Bereich des Wohnungsbaus
- die großen Aufgaben und Herausforderungen in der Pflege und Fortentwicklung des Gebäudebestandes liegen.

Alle Objekte der Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, die in diesem und in den vergangenen Jahren am Tag der Architektur zu sehen waren, können dauerhaft über eine Internet-Datenbank unter www.aknw.de/tda mit Fotos und vielen Detailangaben abgerufen werden. Dort kann man auch nach Städten selektiert recherchieren.

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