ASSIMA: Gemeinsam handeln macht stark

ASSIMA Stadtrundgang in Bremen (lifePR) (Neuss, ) Neuss - Unter dem Motto "Gemeinsam handeln." fand vom 20.-21. Juni in Bremen der diesjährige Marketing-Kongress der ASSIMA Verbundgruppe statt. Auf Basis der zum dritten Mal durchgeführten Zufriedenheitsanalyse sowie mehreren Vorträgen zum Schwerpunktthema "Exklusivmarken" ging es vor allem darum, in Workshops gemeinsam Ansätze zur künftigen Sortimentsstrategie zu entwickeln. "Wir haben uns die Bremer Stadtmusikanten, sozusagen die erste "offizielle" Verbundgruppe, zum Vorbild genommen. Sie wussten schon damals, dass gemeinsames Handeln stark macht", erklärt Norbert Pfarr, Geschäftsführer ASSIMA, das Motto der Veranstaltung.

Zum Marketing-Kongress 2011 trafen sich die ASSIMISTEN dieses Jahr vom 20.-21. Juni in Bremen. Die Einstimmung auf das Motto "Gemeinsam handeln" begann bereits am Sonntagnachmittag mit einer Führung durch Bremens beeindruckende Innenstadt. Da durfte natürlich auch das berühmteste Wahrzeichen der Stadt, die Bremer Stadtmusikanten, nicht fehlen. Denn niemand hat eindrucksvoller demonstriert, wie mächtig man in einem Verbund sein kann.

Anders als bei den bisherigen Marketing-Kongressen lag der diesjährige Schwerpunkt auf den Workshops . Zur Vorbereitung führte Prof. Dr. Günter Olesch, Beiratsvorsitzender der ASSIMA, das Auditorium nach einem kurzen Rückblick auf das letztjährige Jubiläumsjahr umgehend in die Zukunft. Dabei konzentrierte er sich in seinen Ausführungen vor allem auf die Bedeutung von Exklusivmarken als Renditeträger. Er kündigte an, dass in den Workshops die Anforderungen an Exklusivmarken definiert und ein gemeinsames Konzept für die Zukunft entwickelt werden solle. Ein Konzept, in dem die unterschiedlichen Interessenlagen jedes Einzelnen berücksichtigt und die Gemeinsamkeiten daraus gebündelt werden. Eine große Gemeinsamkeit bestehe laut Olesch per se, nämlich die der Eigenmarken der Verbundgruppe. Diese Marken gehören den Mitgliedern und Gesellschaftern, sie sind Teil ihres Vermögens, das gemeinsam gemehrt werden könne, indem die ASSIMA Gruppe sich auf ihre Gemeinsamkeiten besinne und dadurch stärker werde.

Dipl. Kfm. Roland Schwerdtfeger von conlab Management Consultants GmbH, einer auf den mittelständischen Handel spezialisierten Unternehmensberatung, erläuterte in seinem Vortrag "Warum Exklusivmarken bei Filialisten und Warenhäusern erfolgreich sind" die Erfolgsfaktoren einer Exklusivmarke sowie die Vorteile für den Handel, zeigte aber auch die Probleme und Schwierigkeiten auf, denen man sich stellen müsse. Mit Exklusivmarken kann eine Differenzierung im Wettbewerb erreicht werden, und das ist letztendlich der entscheidende Faktor für eine bessere Rentabilität. In den letzten Jahren haben sich die Erfolgsfaktoren für Exklusivmarken allerdings geändert: Mit den richtigen Handels- und Sortimentskonzepten erhalten Exklusivmarken heute eine nicht zu unterschätzende Macht gegenüber den Herstellermarken, denn sie müssen sich den Konditionen und Anforderungen der Hersteller nicht beugen. Neben diesem Vorteil kann der Händler mit starken Exklusivmarken unter anderem Umsatz und Rendite steigern und seine Vergleichbarkeit mit dem Wettbewerb reduzieren. Schwerdtfeger schloss seinen Vortrag mit der Kernaussage von Darwins Evolutionstheorie, nämlich dass in natürlichen Wettbewerbssystemen derjenige die größten Überlebenschancen hat, der die beste Fähigkeit zur Veränderung entwickelt. Nicht: Die Großen fressen die Kleinen, sondern es "frisst" der, der sich am besten an äußere Bedingungen und veränderte Marktsituationen anpassen kann.

Im Anschluss präsentierte Prof. Dr. Martin Ahlert vom Internationalen Centrum für Franchising und Cooperation (F&C) die Ergebnisse der Zufriedenheitsstudie 2011. Herausragend und besonders erwähnenswert ist die hohe Globalzufriedenheit der Mitglieder. Knapp 86% aller Mitglieder sind sehr zufrieden mit den Leistungen der Zentrale und ihrer Mitgliedschaft. Die ASSIMISTEN fühlen sich der ASSIMA verbunden und sind stolz auf die Systemzugehörigkeit. Überdurchschnittlich hoch sind die Werte bei den Fragen, ob sich die Mitglieder wieder für die ASSIMA entscheiden (95% haben mit ja geantwortet) und ob sie die ASSIMA an andere Lederwarenhändler weiter empfehlen würden (94% haben mit ja geantwortet). Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnittswert aller 2010 von F&C befragten Systeme. Weiter wurden zahlreiche Teilzufriedenheiten abgefragt, angefangen von der täglichen Arbeit über Lieferantenauswahl bis hin zum Seminarprogramm. Ahlert: "Die globale Zufriedenheit äußert sich auch darin, dass es zwar Verbesserungspotenziale gibt, alles in allem aber auch die abgefragten Teilzufriedenheiten überwiegend deutlich über dem Durchschnitt liegen." "Dank dieser regelmäßig durchgeführten Studie wissen wir, wo wir stehen. Und nur wenn man das weiß, dann kann man auch besser werden", so Pfarr.

Gemeinsam mit den nächsten Referenten hatte die ASSIMA Zentrale die Workshops detailliert vorbereitet. Hauptsächlich ging es darum, offen miteinander zu diskutieren, Gemeinsamkeiten zu definieren und Zukunftsstrategien zu entwickeln. Michael Hauf und Harald Hepperle, Berater und Gesellschafter von Hachmeister und Partner, eines Beratungsunternehmens, das sich auf Modehandel und Markenführung für Handels- aber auch Industriekunden spezialisiert hat und erfahren ist im Umgang mit Verbundgruppen, waren die perfekten Sparringspartner für diese Aufgabe. Bevor es dann hieß "Workshop: Exklusivmarken der ASSIMA" gaben Hauf und Hepperle dem Auditorium noch Insiderwissen mit auf den Weg, wie Exklusivmarken in der Fashionbranche funktionieren. So ist das Verständnis von Eigenmarken in der Fashionbranche so heterogen wie deren Ausrichtung: Vom Margenbringer und reiner Anfangspreislage über einen eigenen Marken-Lifestyle-Auftritt bis hin zur Vertikalisierung ist alles vorhanden. Exklusivmarken treten als Verbandsmarken (z.Bsp. der Katag) auf oder als Eigenmarken der Konzerne (z. Bsp. P&C, SinnLeffers, Kaufhof). Für einen Erfolg der Eigenmarken gilt auch hier, dass die Kräfte gebündelt werden müssen, um erfolgreich zu sein. Im Gegensatz dazu war der Tenor der Diskussionsergebnisse aus den Workshops äußerst heterogen: Alle Gruppen sehen Potenzial in ihrer Gemeinschaft sowie den Exklusivmarken. Man darf gespannt sein, was die ASSIMA aus diesen Ergebnissen heraus entwickelt, um einmal mehr Innovationskraft und Marktverständnis unter Beweis zu stellen. Das vorgestellte NOS Basic Konzept wurde positiv beurteilt und wird sicherlich Teil des zukünftigen ASSIMA Sortiments sein.

Echtes "Marktverständnis" bewies die ASSIMA auch wieder mit ihrem Rahmenprogramm. Nach Sektempfang im Himmels-Saal, ein architektonisches Meisterwerk des Architekten Hoetgers aus dem Jahr 1931, ging es zunächst in den Bremer Dom St. Petri zu einem exklusiven Orgelkonzert von Domorganist Professor Wilhelm Baumgratz, der Ohren und Seele mit Stücken von Johann S. Bach, gespielt auf der berühmten Bachorgel, verwöhnte. Im "Bremer Ratskeller" kümmerte sich dann Michelin-Sternekoch Arnd Feye um das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Der Dienstag stand im Zeichen der Gesellschafterversammlung der ASSIMA, die vom Beiratsvorsitzenden Prof. Dr. Günter Olesch geleitet wurde. Die ASSIMA-Führung konnte von einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr berichten. Im Jubiläumsjahr mit vielen Marketingaktivitäten der Mitglieder an ihren Standorten und bedingt auch durch die ausgezeichnete konjunkturelle Lage erzielte die Gruppe einen Zuwachs des Zentralregulierungsumsatzes von über 12%. Die Umsatzzuwächse in den ASSIMA Geschäften betrugen im Schnitt über alle Mitglieder flächenbereinigt über 6% gegenüber dem Vorjahr. Das führte zu einem ausgezeichneten Bilanzergebnis, das hohe Ausschüttungen an die Gesellschafter ermöglicht. Im Rahmen der Gesellschafterversammlung wurde Carolin Niemann vom Freiburger Lederhaus in ihrem Amt als Beirat wiedergewählt.

Ganz im Zeichen von Nordsee, Schifffahrt und Fischspezialiäten, stand der Nachmittag. Denn nach der Gesellschafterversammlung ging es nach Bremerhaven. Auch dort wurde wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm geboten, und am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass die ASSIMA an sich eine Exklusivmarke ist, die sich in allen Bereichen differenziert. Und Spaß macht.

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