Jugendschutz geht zur Schule

Kinder- und Jugendschutz als schulische Aufgabe
(lifePR) (Berlin, ) Lehrerinnen und Lehrer erleben Mädchen und Jungen täglich, erhalten Einblick in die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und wissen, dass diese nicht immer »rosig« ist. Soziale Benachteiligung, Armut, innerfamiliäre Gewalt, Alkoholkonsum sind nur einige Probleme, mit denen sich Kinder und Jugendliche auseinander setzen müssen. Themen, die auch im Kinder- und Jugendschutz diskutiert werden.

Lehrerinnen und Lehrer können und dürfen hiervor nicht die Augen verschließen. Schaut man sich die Lehrpläne an, so findet man darin eine Verankerung des Jugendschutzes als Querschnittsaufgabe an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Schulen sind, neben Familien und der außerschulischen Jugendarbeit, ein wichtiges Setting für den Jugendschutz, da alle Kinder und Jugendlichen dort über einen längeren Zeitraum anzutreffen sind.

Aufgabe des Kinder- und Jugendschutzes ist es, Lehrerinnen und Lehrern Handreichungen und Informa-tionen zu vermitteln, das Themenspektrum bekanntzumachen und darzustellen, wie zu einzelnen Themen gearbeitet werden kann z.B. zu Gesundheitserziehung, Suchtprävention, Medienkompetenzförderung, Gewaltprävention und der Prävention sexualisierter Gewalt. In diesem Zusammenhang muss die Bereitschaft in der Lehrerschaft gefördert werden, diese Themen aufzugreifen und die Unterstützung durch die Schulleitung eingeworben werden, aber auch Eltern müssen informiert und sensibilisiert werden.

Wie einzelne Maßnahmen und Projekte aussehen und worauf in Schulen zu achten ist, stellen die Auto-rinnen und Autoren der Ausgabe 3-2011 von Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) dar.

Aus dem Inhalt:

Prof. Dr. Roland Merten: Schule und Kinder- und Jugendschutz Prof. Dr. Ulrich Deinet: Schulsozialarbeit zwischen Schulstandort- und Sozialraumorientierung Prof. Dr. Rudolf Kammerl: Medienbildung in die Schule!

Sebastian Gutknecht/Sigmar Roll: Umgang mit Jugendschutzbestimmungen im schulischen Alltag Gabriele Lonz/Katina Hahn: Erfolgreich Medienkompetenz fördern: Das 10-Punkte-Programm »Medien-kompetenz macht Schule«

Sabine Bösing: Alkoholprävention im schulischen Alltag am Beispiel von »Kumpel Alkohol«

Sigmar Roll: Raum ist in der kleinsten Hütte - oder wann hat ein Kind Anspruch auf ein eigenes Zimmer?

Die Ausgabe 3-2011 der Zeitschrift Kinder- und Jugendschutz in Wissenschaft und Praxis (KJug) kann zum Preis von EUR 16,- (inkl. Versandkosten) bestellt werden beim Herausgeber der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz, Mühlendamm 3, 10178 Berlin, Fax: 030-400 40 333, Mail: kjug@bag-jugendschutz.de. Online unter www.bag-jugendschutz.de/kjug

Kontakt

Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ)
Mühlendamm 3
D-10178 Berlin
Ingrid Hillebrandt
Kommunikation
Pressearbeit
Social Media