Gefahrenquelle Grill richtig einschätzen

Vorsicht bei Kindern am Grill! Weitere Tipps – nicht nur fürs Grillen – gibt es unter www.bauemotion.de, Foto: www.fotolia.de (lifePR) (Celle, ) Der Sommer ist endlich da und schon sieht man Rauch aus Gärten und Parks aufziehen: Die Grillsaison hat begonnen. Was als Freizeitspaß anfängt, kann schnell zur Gefahr werden.

Falsches Verhalten führt in Deutschland jedes Jahr zu mehreren Tausend Grillunfällen mit grausamen Folgen: schwere Brandwunden mit oft lebenslangen Narben, Rauchvergiftungen, Garten- und Hausbrände. Wer einen Abend am Grill genießen will, muss die Gefahr ausschalten, sonst ist der Spaß plötzlich vorbei.

Tipps für sicheres Grillen

Unfallursache Nummer eins beim Grillen sind Brandbeschleuniger. Jeder weiß, dass Spiritus und Benzin die Grillkohle schneller entfachen, doch lösen diese häufig riesige Stichflammen, Verpuffungen und explosionsartige Entzündungen von mehreren Metern aus. Wer diese Gefahrenquelle ausschließen möchte, greift lieber zu Grillanzündern mit dem DIN-CERTCO Zeichen.

Besonders riskant wird es, wenn Kinder in der Nähe sind: Sie sind neugierig und toben herum, können aber die Gefahr nicht einschätzen. Damit das Grillvergnügen kein böses Ende nimmt, sollten Eltern am besten immer ein Auge auf ihre Kleinen haben und außerdem für einen großen Sicherheitsabstand sorgen. Denn: Die Flammen eines Grillfeuers sind extrem gefährlich. Sie können 800 Grad erreichen, auch der Grill selbst kann 400 Grad heiß werden. Um sicherzugehen, empfiehlt sich ein Grill mit DIN- und GSSiegel und ein ebener Untergrund, damit der Grill nicht umkippt.

Vorbereitet für den Notfall

Wer optimal auf einen Notfall vorbereitet sein möchte, kann sich als Löschmittel am besten einen Eimer mit Sand bereitstellen. Wichtig: Niemals Wasser zum Löschen verwenden, da sonst die Gefahr von Verbrühungen droht. Wichtig ist auch, den Grill von brennbaren Materialien fernzuhalten und auf möglichen Funkenflug zu achten.

Was ist zu tun, wenn sich doch jemand am Grill verbrennt? Zunächst heißt es kühlen: Die Körperstelle sollte circa 15 Minuten lang unter kühles Wasser gehalten werden. Doch Vorsicht: Bloß nicht mit Eis kühlen! Dies kann zu Erfrierungen führen. Nach dem Kühlen kann die Wunde bei leichten Verbrennungen mit speziellen Cremes behandelt werden.

Bei stärkeren Verbrennungen, die mehr als 1 Prozent der Hautfläche betreffen oder bei denen Brandblasen entstehen, sollte schleunigst ein Arzt aufgesucht werden.

Kontakt

Heinze GmbH
Bremer Weg 184
D-29223 Celle
Stefanie Schüring
A DOCUgroup Company

Bilder

Social Media