Minister Tesch: Kontinuität zahlt sich aus!

Fünfte Fortbildungsreihe für Pädagogen in Yad Vashem abgeschlossen
(lifePR) (Schwerin, ) 21 Lehrkräfte aus Mecklenburg-Vorpommern kehren heute mit einem Zertifikat von ihrer Fortbildung in der Internationalen Schule für Holocauststudien Yad Vashem in Israel zurück. Es ist das fünfte Mal in Folge, dass Lehrkräfte und Multiplikatoren aus dem Land die ersten beiden Wochen der Sommerferien genutzt haben, um sich mit der Geschichte Israels, dem jüdischen Leben und mit dem Holocaust intensiv zu beschäftigen.

Die jährlichen Fortbildungen stehen unter der Überschrift "Namen und Schicksale - Jüdisches Leben vor und nach dem Holocaust. Historie, Fragen und Aufgaben der pädagogischen Vermittlung".

Minister Tesch: "Yad Vashem bietet als Gedenkstätte und als wissenschaftliches Zentrum für die Aufarbeitung des Holocaust mit dem reichen Fundus an Informationen einzigartige Möglichkeiten, sich intensiv und sehr emotional mit diesen Fragen auseinander zu setzen. Es hat sich gezeigt, dass das Konzept dieser sehr anspruchsvollen Fortbildung aufgeht. Die Teilnehmer bestätigen, dass die Exkursionen durch Israel und die ganz unmittelbaren Begegnungen mit Menschen, die den Holocaust und seine Folgen überlebt und erlebt haben, ihnen für ihre eigene pädagogische Arbeit mit diesem Thema äußerst hilfreich sind."

Mit Abschluss dieser fünften Fortbildungsreihe verfügen insgesamt 107 Pädagogen und Multiplikatoren in Mecklenburg-Vorpommern über ein entsprechendes Zertifikat.

Die jährliche Fortbildung geht auf eine Vereinbarung des Bildungsministeriums mit der Internationalen Schule für Holocaust-Studien Yad Vashem über die gemeinsame Fortbildung von Lehrern und Multiplikatoren zurück, die auf Initiative von Bildungsminister Henry Tesch im Jahr 2007 geschlossen wurde.

Zu jeweils einem Fortbildungszyklus für die Teilnehmer gehören eine Vorbereitung durch Mitarbeiter von Yad Vashem im Frühjahr, die Fortbildungsreise im Sommer und eine Nachbereitung im Herbst.

Mecklenburg-Vorpommern ist das erste Bundesland, das auf Rsegierungsebene eine solche Fortbildungsvereinbarung mit Yad Vashem geschlossen hat und entsprechend fördert. Mit Nordrhein-Westfalen gibt es einen ähnlichen Vertrag auf anderer Grundlage. Weitere Bundesländer haben bereits ihr Interesse angekündigt.

Bildungsminister Henry Tesch: "Die Fortbildungsreihe hat inzwischen Kontinuität, und die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer, die diese ganz besonders intensiven Erfahrungen bei der Auseinandersetzung mit der Holocaust-Thematik machen, nimmt stetig zu. Ein Erfahrungsschatz, der für einen guten, anschaulichen Unterricht von großem, nachhaltigem Wert ist."

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