"Hessens Potenziale heben und nutzen"

Ministerpräsident Volker Bouffier besucht die Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit
(lifePR) (Wiesbaden/Frankfurt, ) "Auch in Hessen werden in den kommenden Jahren demografische Veränderungen deutliche Spuren hinterlassen. Eine der damit verbundenen Herausforderungen ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs, damit wir den wirtschaftlichen und sozialen Wohlstand Hessens langfristig sichern" so der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier anlässlich seines heutigen Besuchs der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit.

Daher beabsichtige die Hessische Landesregierung, eine Expertenkommission zur Erarbeitung von Vorschlägen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Hessen ins Leben zu rufen, so Bouffier weiter. Diese soll eine neutrale Bestandsaufnahme für Hessen vornehmen, die in Hessen vorhandenen Potenziale aufzeigen und der Hessischen Landesregierung auf Hessen zugeschnittene Lösungsansätze unterbreiten. Der Hessische Ministerpräsident hat den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit, Dr. Frank Martin, gebeten, die Leitung der Kommission zu übernehmen.

"Ich begrüße es außerordentlich, dass die Hessische Landesregierung bei wichtigen Wirtschaftshemen, wie dem Fachkräftebedarf, die Expertise der Bundesagentur nachfragt. Die beabsichtigte unabhängige Expertenkommission ist wichtig für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Hessens. Wir müssen mit der Kommission nicht nur das kompetente Fachwissen unterschiedlichster Akteure am Arbeitsmarkt zusammen bringen, sondern auch Raum für unkonventionelle Lösungsansätze schaffen" so Dr. Frank Martin.

Die Entwicklung auf dem hessischen Arbeitsmarkt und der Besuch der Agentur für Arbeit in Darmstadt standen weiter auf dem Programm des Ministerpräsidenten. "Die aktuellen Rahmenbedingungen sind außerordentlich günstig. Die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit hat Hessen erfolgreich gemeistert. Die hessische Wirtschaft boomt. 2010 hatte Hessen mit einem Plus von 3,6 Prozent das stärkste Wirtschaftswachstum seit fast 40 Jahren und hat damit wieder das Niveau vor der Krise erreicht. Im Juni 2011 hatten wir sogar die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Juni seit September 1993.", betonte der Ministerpräsident.

In Darmstadt informierte er sich bei einem Rundgang über die Abläufe in der Agentur- von der Arbeitslosmeldung bis hin zum persönlichen Vermittlungsgespräch. Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, war zufrieden mit dem, was er heute präsentieren konnte: "Der Besuch des Hessischen Ministerpräsidenten ist eine Wertschätzung gegenüber meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zeigt, dass die Reformen nicht nur viel Geld gespart haben, sondern auch von der Politik wahrgenommen und gewürdigt werden. Grundlage für die gute Arbeit sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht zuletzt während der Krise eine ausgezeichnete Arbeit geleistet haben. Wir sind darauf bedacht, diesen hohen Standard weiterhin zu halten. An den noch vorhandenen Defiziten wird laufend gearbeitet. Der gute Kontakt zur Hessischen Landesregierung, den hessischen Ministerien und den weiteren Akteuren auf dem Arbeitsmarkt hilft uns dabei, unsere Prozesse ständig zu überprüfen.", so Frank Martin.

"Die Bundesagentur für Arbeit hat in den letzten Jahren umfassende Reformprozesse durchlaufen und ihre Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert. Der Übergang der Bundesagentur vom ′Amt′ zum transparenten modernen Dienstleister am Arbeitsmarkt ist hervorragend gelungen. Der gezielte und ressourcenorientierte Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente durch die Bundesagentur für Arbeit trägt, neben der guten wirtschaftlichen Entwicklung und dem kontinuierlichen Engagement der weiteren hessischen Arbeitsmarktakteure, maßgeblich dazu bei, dass die Arbeitslosenzahlen sinken und dass der hessische Arbeitsmarkt sich in so stabiler Verfassung befindet. Diese positive Entwicklung freut mich sehr, gilt es doch auch in Zukunft, zum Wohle Hessens gemeinsam Arbeitsmarktpolitik zu betreiben und den hessischen Arbeitsmarkt zu gestalten.", befand Bouffier abschließend.

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Angela Köth
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