Architekturstudenten der Hochschule Bremen gewinnen BMWi-Preis "Architektur mit Energie

Entwurf Gebäudeansicht Straße (Quelle: Veeser, Rohifard) (lifePR) (Bremen, ) Franz Veeser und Reza Rohifard, Studierende des Masterstudiengangs Architektur / Environmental Design an der School of Architecture der Hochschule Bremen haben den Preis des Bundeswirtschaftsministeriums "Architektur mit Energie" gewonnen.

In einer feierlichen Preisverleihung im Eichensaal des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin wurden am 18. Juli sechs gleichrangige Preise an vier Entwürfe renomierter Architekten und zwei studentische Arbeiten verliehen. Bundesweit ausgelobt, ist der Preis mit insgesamt 120.000 Euro dotiert.

Der Entwurf von Veeser und Rohifard wurde im Rahmen eines interdisziplinären Studienprojektes "E+solar - Wohnen in der Stadt" unter der Leitung von Prof. Ingo Lütkemeyer, Prof. Maria Clarke und Prof. Dr. Rolf-Peter Strauß entwickelt. Die Aufgabe war es, am Beispiel eines ehemalig gewerblich genutzten Grundstücks in ausgezeichneter innerstädtischer Lage in Bremen Schwachhausen, aufzuzeigen, dass kostengünstiger innerstädtischer Wohnungsbau, qualitätvoll mit hohem Nachhaltigkeitsanspruch realisierbar ist.

Es waren ca. 30 Wohneinheiten für unterschiedlicher Nutzergruppen (Familien, Singles, Paare, Senioren) zu entwickeln, wobei neben der architektonischen konstruktiven Qualität ein Hauptaugenmerk in der Umsetzung des Passivhausstandards und der Integration photovoltaischer Anlagen gelegt wurde. Es wurden zukunftsweisende Plusenergie- Gebäude entwickelt, deren Primärenergiebedarf auf dem Grundstück selbst gedeckt wird.

Die Jury beurteilt die Arbeit:

"Drei Hausgruppen sind jeweils um einen zentralen Innenhof angeordnet und bieten in 2 bis 3-geschossigen Gebäuden Wohnraum für verschiedene Familientypen. Zentrale Merkmale dieser Arbeit stellen die gezielte solare Nutzung im Bereich der transparenten Fassaden sowie der Integration von PV im Dach und Fassadenbereich dar. Die Planung wird ergänzt durch hervorragend gedämmte Außenbauteile, eine gezielte Zuluftführung über Erdwärmetauscher und die Wärmeerzeugung durch eine Pelletheizung mit Brennwerttechnik und zentralem Pufferspeicher. Das Konzept überzeugt durch seinen integralen Ansatz hinsichtlich seiner funktionalen, gestalterischen und energetischen Aspekte. In städtebaulicher Hinsicht zeigt das Projekt das Potenzial auf, energiepositive Wohngebäude auf der Basis von mittleren Dichten im städtischen Kontext zu realisieren. Es überzeugt auch durch seinen professionellen Durcharbeitungsgrad und die überzeugende Darstellung seiner Teilaspekte, wie Energiekonzept und architektonischer Ausdruck."

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