Ambulante OPs werden immer beliebter

SBK verzeichnet anhaltend hohe Patientenzufriedenheit bei ambulanten Operationen
(lifePR) (München, ) Laut einer aktuellen Patientenbefragung aus dem ersten Quartal 2011 unter 130 Patientinnen, die sich einer ambulanten Operation bei einer SBK-Partnerklinik unterzogen haben, waren auch nach der Operation nahezu alle Patientinnen der Meinung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ganze 97 Prozent bewerteten das Gesamtergebnis des Eingriffes mit der Schulnote eins oder zwei; 97,7 Prozent würden sich wieder ambulant operieren lassen. Im Rahmen der Qualitätssicherung wird jeder Patient, der sich in einer SBK-Partnerklinik einem ambulanten Eingriff unterzieht, vor und nach diesem befragt. So kann die Versorgung stetig verbessert werden und OP-Patienten profitieren von den Erfahrungen bereits operierter.

Die Vorteile ambulanter Operationen liegen klar auf der Hand: Die OP geht schnell und es ist kein mehrtägiger Klinikaufenthalt nötig. Der Patient kann sich zu Hause in seiner gewohnten Umgebung erholen, was durch den Einsatz innovativer, minimalinvasiver Operationsverfahren meist rasch der Fall ist. Zusätzlich können dem Gesundheitssystem durch die ambulante Versorgung Kosten gespart werden. Im Vordergrund steht aber immer das Wohl der Patienten. Und diese entscheiden sich immer öfter und bewusster für eine ambulante Operation, stellt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK fest.

Auch die Annahme, dass ambulante Operationen nur von jüngeren Patienten wahrgenommen würden, ist nicht richtig. So waren 16 Prozent der Befragten über 65 Jahre alt. "Immer mehr Patienten vertrauen darauf, dass sie auch ohne stationäre Aufnahme bestens versorgt werden", berichtet Bärbel Bächlein, Fachexpertin bei der SBK. "Das tun sie zu Recht, denn die ambulanten Eingriffe werden von Spezialisten mit hoher Qualifikation und langjähriger Erfahrung durchgeführt, die Patienten umfassend aufgeklärt und begleitet."

So ist auch die Zahl der Komplikationen, die nach der OP auftraten, durchgehend sehr gering. Keine der befragten Patientinnen musste nach der Operation stationär aufgenommen werden. Nahezu alle Befragungsteilnehmerinnen (94 Prozent) fanden sich ausreichend betreut. "Um die Qualität der Versorgung und die Patientenzufriedenheit sicher zu stellen und weiter zu erhöhen, wird außerdem jeder Versicherte vor und nach der ambulanten Operation zu vielen verschiedenen Kriterien befragt", so Bärbel Bächlein.

Daten & Fakten: Immer mehr ambulante Operationen in Deutschland

Ambulante Operationen bergen nicht mehr Risiken als Eingriffe, die stationär durchgeführt werden. Im Gegenteil - die Keimbelastung ist bei ambulanten OPs oft sogar geringer. Deswegen entscheiden sich immer mehr Patienten in Absprache mit ihrem Haus- oder Facharzt für eine ambulante Operation und eine schnelle Genesung zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung.

Die Zahl der ambulanten Operationen (AOP) nach § 115 b SGB V ist in Deutschland laut Statistischem Bundesamt im Zeitraum von 2002 bis 2009 von 575.613 auf 1.813.727 gestiegen und hat sich damit verdreifacht.

Das Bundesland, in welchem in diesem Zeitraum durchgängig die meisten ambulanten Operationen durchgeführt wurden, ist Nordrhein-Westfalen. Hier stieg die Zahl der AOPs von 133.834 im Jahr 2002 auf 480.535 im Jahr 2009.

Auch Bayern ist seit Jahren ganz vorne dabei. Im Jahr 2002 wurden hier 61.091 Operationen ambulant durchgeführt. 2009 waren es mit 213.859 bereits dreieinhalb Mal so viele AOPs.

Behandlungsspektrum

Praktiziert werden ambulante Operationen vor allem in den folgenden Bereichen:

- Orthopädie
- Gynäkologie
- Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
- Allgemeine Chirurgie
- Augenheilkunde
- Kinderchirurgie

Weitere Informationen zu den AOP-Leistungen der SBK sowie Patientenbewertungen finden Sie unter www.sbk.org/ambulante-op

Kontakt

SBK (Siemens-Betriebskrankenkasse)
Heimeranstraße 31
D-80339 München
Franziska Herrmann
stv. Pressesprecherin
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