Tunneldurchschlag am Reitersberg bei Rödental

Ramsauer: Weiterer Meilenstein beim Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke
(lifePR) (Nürnberg-Erfurt, ) Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, feiern heute den symbolischen Tunneldurchschlag am Reitersberg bei Rödental.

Ramsauer: "Das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer leistungsfähigen, schnellen Verbindung zwischen München und Berlin. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke ist nicht nur gut für die Region und den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die Umwelt - wenn man unter vier Stunden von München nach Berlin kommt, lohnt sich der Umstieg vom Flugzeug auf die Bahn allemal."

Der Tunnel Reitersberg ist mit drei Kilometern Länge der zweitlängste Tunnel auf dem bayerischen Abschnitt des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8.1, der Schienenneubaustrecke zwischen Ebensfeld und Erfurt. Mit der Hochgeschwindigkeitsstrecke wird die Fahrzeit zwischen Nürnberg und Erfurt von 172 auf 66 Minuten gesenkt, die Fahrzeit zwischen München und Berlin soll unter vier Stunden liegen.

Für Planung und Bau des Gesamtprojekts wurden bislang rund 1,7 Milliarden Euro verausgabt, die veranschlagten Bundesmittel liegen bei insgesamt rund 2,2 Milliarden Euro. Die Neubaustrecke mit einer Streckengeschwindigkeit von 300 km/h kann voraussichtlich Ende 2017 in Betrieb genommen werden.

Für die insgesamt 107 Kilometer lange Neubaustrecke durch den Thüringer Wald muss eine Vielzahl von anspruchsvollen Ingenieurbauwerken errichtet werden, die bereits heute Tourismusmagneten sind: 22 Tunnel und 29 Talbrücken sowie mehrere Straßenbrücken werden gebaut.

Der Tunnel Reitersberg hat eine interessante Besonderheit: Aus dem Ausbruchsmaterial entsteht mit der "Pilgershöhe" ein rund 50 Meter hoher Aussichtsberg mit Blick auf die Feste Coburg.

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