Linzgau Land ist Wanderland

Im Hinterland des Bodensees: Fast wie in der Provence – mit vielfältigem Wanderangebot
Spannend wie nie ein Heimatkundeunterricht war: Wanderführer Hermann Keller erzählt einer Wandergruppe von der Entstehung des ältesten deutschen Naturschutzgebietes im Oberen Linzgau. (lifePR) (Überlingen, ) Die Hochebene erinnert an die Haute Provence. Die Luft ist klar, Frühnebel wallt in den Senken, Getreidefelder wiegen sich im sanften Morgenwind. Der Blick reicht weit über den Bodensee bis zur Alpenkette, die alpinen Bergspitzen glühen rot im Morgenlicht. Neben einer kleinen Wandergruppe sprudeln, mitten auf der grünen Wiese, die Quellen der Linzer Aach. "Von der Quelle bis zur Mündung" ist eine der vielen geführten Wandertouren, die der Bodensee-Linzgau-Tourismus anbietet. "Linzgau-Land ist Wanderland", sagt der über 60jährige Wanderführer Hermann Keller. Er ist passionierter Heimatforscher, kennt den Linzgau, und führt die Gäste gerne durch eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, den wildromantischen Aachtobel.

Die Linzer Aach hat es in sich. Es ist ein unscheinbares Flüsschen, das die nördliche Landschaft des Bodensees gestaltet hat, für die ersten Siedler sorgte und schließlich auch die Salmannsweiler Mönche in das Seitental des Bodensees nach Salem führte. Der Fluss und die Geschichte des Linzgaus sind untrennbar miteinander verbunden. Die Kraft des Wassers schenkt den Menschen ihre Energie. Auf über 700 Metern Meereshöhe entspringen bei Herdwangen im Schmalzbühl die Quellen der Linzer Aach, nach knapp 60 Kilometern, in 390 Metern Meereshöhe, mündet das Flüsschen bei Seefelden in den Bodensee.

Der Bodensee-Linzgau-Tourismus lädt zu Erkundungswanderungen ein. Eine der Touren führte in diesem Jahr an der sagenumwobenen Linzer Aach entlang. Mutig ging gerade eine Wanderschar an nur einem Tag von der Quelle bis zur Mündung. 20 Wanderer schlossen sich dem Angebot an, drei kundige Wanderführer erzählten dazu aus der Geschichte und von den Besonderheiten des Linzgaus.

Auf den Spuren des mittelalterlichen Jakobswegs

Zahlreiche interessante und gut ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die herrliche Landschaft des Linzgaus mit ihrer abwechslungsreichen Topographie zu entdecken: auf den ehemaligen Pfaden der Zisterziensermönche führt der Prälatenweg von Schloss Salem zur Wallfahrtskirche Birnau, der Lyrikweg verbindet herrliche Ausblicke mit Poesie, eine Wanderung durch den Aachtobel bietet idyllischen Naturgenuss und auf den Spuren des mittelalterlichen Jakobswegs lässt sich die ganze Schönheit der Region von Pfullendorf bis Überlingen erleben.

Lehrpfade wie der Obstlehrpfad, der Naturlehrpfad rund um den Sielmann-Weiher oder der Dorflehrpfad in Billafingen vermitteln Einblicke in die heimische Pflanzenwelt oder lassen Dorfgeschichte lebendig werden.

Wer auf seinen Touren herrliche Ausblicke auf die Linzgau-Landschaft, den Bodensee und das Alpenpanorama genießen will, dem sei ein Abstecher zum Aussichtsturm Hohenbodman bei Owingen oder zur sogenannten "Schüssel" bei Daisendorf empfohlen.

Eine Wanderung um den Affenberg Salem verspricht Spaß für die ganze Familie. Über 200 Berberaffen tummeln sich in einem großen Freigelände und auch zahlreiche Störche haben dort ihre Heimat.

Wandern und Radfahren Erlebniswandern auf bestens ausgeschilderten Wegen oder Radtouren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Zum Wandern und Radfahren findet man im Linzgau die besten Voraussetzungen. Herrliche Aussichten oder verträumte Ecken belohnen auf all Ihren Wegen. Neu ist ein interaktiver Tourenplaner mit verschiedenen Wandervorschlägen.

Bodensee-Linzgau-Tourismus Schloss Salem Tel 07553 / 917715 www.bodensee-linzgau.de

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