Ganzheitliches Erlebnis und natürliche Interaktion

Die Multimedia-Zukunft von Mercedes-Benz
Ganzheitliches Erlebnis und natürliche Interaktion (lifePR) (Stuttgart, ) Mit dem Communications- und Navigationssystem (CNS) hat Mercedes-Benz 1993 in der S-Klasse das erste vollintegrierte Telematiksystem in der Automobilindustrie präsentiert. 1996 folgte mit dem Sprachbediensystem LINGUATRONIC eine weitere bahnbrechende Neuerung, die bis heute den Standard setzt. 2002 debütierte der erste 16:9-Farbbildschirm bei der Marke mit dem Stern, seit diesem Jahr ist bei Mercedes-Benz Internetzugang im Fahrzeug möglich.

Wie sich die Ingenieure von Mercedes-Benz die nahe und fernere Multimedia-Zukunft vorstellen, um dieser Vorreiterrolle bei Telematik und Infotainment treu zu bleiben, zeigte das Unternehmen auf dem TecTalk "@ your comand". "Unsere Vision lässt sich mit den vier Schlagworten 'Ganzheitliches Erlebnis', 'Natürliche Interaktion', 'Sensorische Perfektion' sowie 'Fern-Bedienkomfort' zusammenfassen", erläuterte Prof. Dr.-Ing. Bharat Balasubramanian, Leiter der Direktion Produktinnovationen & Prozesstechnologien in der Konzernforschung und Vorentwicklung, Daimler AG.

So wird das Unternehmen das Angebot an integrierten Apps für das Multimedia-System COMAND Online zügig erweitern und zahlreiche Applikationen für alle Facetten des digitalen Lebensstils bereitstellen: Bereits ab Herbst 2011 stehen neue Apps für das Online-Netzwerk Facebook(TM) und für Google(TM) Streetview sowie Google(TM) Panoramio zur Verfügung. Mittelfristig sind über ein Dutzend weiterer Apps geplant, die derzeit unter anderem in Zusammenarbeit mit innovativen Start-up Unternehmen wie dem US-Talk-Radio-Betreiber Stitcher, dem Kurznachrichtendienst Twitter und den populären Musik-Anbietern Pandora in USA oder Aupeo in Deutschland entwickelt werden. Die neuen Apps können alle Kunden nutzen, die einen Mercedes-Benz mit COMAND Online fahren.

Wie bei der Studie "Concept A-CLASS" (Shanghai 2011) bereits angedeutet, wird auch das Grafikdesign der Bildschirminhalte künftig an Stellenwert gewinnen. Dynamisch wachsende Glaselemente bilden drei­dimensional angeordnete Navigationsebenen. In die räumliche Tiefe dieser Menüstruktur taucht der Benutzer durch fließende Bewegung und flüssig animierte Übergänge intuitiv ein. Langfristig werden die Displays noch stärker personalisierbar und Apps sowie Bedienelemente nicht mehr nur auf bestimmte Displays beschränkt sein. Denkbar sind beispielsweise frei konfigurierbare Displays, bei denen der Autofahrer selbst bestimmen kann, welche Display-Elemente wo angezeigt werden.

"Wir forschen auch an 3D-Displays. Denn räumliche Anzeigen ermöglichen eine intuitivere Wahrnehmung von Informationen", betont Balasubramanian. "Durch diese einfachere und schnellere Erkennung von Warnungen lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr weiter verbessern."

Noch intuitiver ist in Zukunft ebenso die Bedienung - sie erfolgt weitgehend durch Sprache, ergänzt durch Gesten und Berührung. So lassen sich mittelfristig SMS und E-Mails diktieren oder Nachrichten abrufen. Dazu wird entweder eine Schlagzeile gesprochen oder, beim so genannten "freien" Sprachbrowsing, eine gezielte Frage ("Wie ist das Wetter in Süddeutschland?") gestellt. "Als Sicherheitspionier ist es uns dabei natürlich wichtig, dass der Fahrer keineswegs abgelenkt wird, sondern im Gegenteil die Konditionssicherheit über höheren Bedienkomfort gesteigert werden kann", erläuterte Balasubramanian.

Weitere Beispiele für "natürliche Interaktion" sind die Menüsteuerung über Gesten oder per Handschrifterkennung (indem eine Fingerspur auf dem Display der Headunit gezeichnet wird). Lese- und Innenlicht könnten sich künftig über Wischbewegungen entlang der Dachbedieneinheit ein- und ausschalten lassen; und unsichtbare Kameras könnten über eine Gestensteuerung Schalter im Fahrzeug ersetzen.

Welche Inhalte oder Apps der Autofahrer von morgen mit in sein Fahrzeug nehmen möchte, kann er dank Fern-Bedienkomfort künftig am Frühstückstisch oder im Büro entscheiden, indem er eine entsprechende Vor-Konfigurierung per Smartphone oder PC vornimmt. Erste, bereits realisierte Anwendung ist die Möglichkeit von COMAND Online, eine zuvor am PC per Google Maps konfigurierte und zum Auto gesendete Route herunterzuladen.

Mobile Nutzung von Facebook, Google Streetview und Google Panoramio

Neue Mercedes-Benz Apps ab Herbst 2011

Wenige Monate nach dem Start der neuen Multimedia-Generation erweitert Mercedes-Benz das Angebot an integrierten Apps: Ab Herbst stehen für COMAND Online Apps für das Online-Netzwerk Facebook(TM) und für Google(TM) Streetview sowie Google(TM) Panoramio zur Verfügung. Mit Streetview können Orte auf der ganzen Welt in 360-Grad-Perspektive und auf Straßenebene betrachtet werden. Panoramio ermöglicht den Zugriff auf Millionen von Bildern, die andere Nutzer an Orten rund um den Globus aufgenommen und bereitgestellt haben. Streetview und Panoramio ermöglichen so bereits vor Fahrtantritt eine umfassende Orientierung zu Zielen und Sehenswürdigkeiten.

Das Multimedia-System COMAND Online, erhältlich in SLK, C-Klasse, E-Klasse, CLS sowie ab Herbst in der neuen M-Klasse und der neuen B-Klasse, bietet erstmals einen Internetzugang. Kunden können entweder im Stand frei browsen oder ein Mercedes-Benz App aufrufen, dessen Seiten sich besonders schnell aufbauen und auch während der Fahrt einfach zu bedienen sind.

Die neuen Apps können alle Kunden nutzen. Weitere, bereits eingeführte Apps sind Google(TM) Lokale Suche und Wetter sowie die Möglichkeit, eine zuvor am PC per Google Maps konfigurierte und zum Auto gesendete Route herunterzuladen. Mercedes-Benz erweitert das Angebot an Apps sukzessive. Mit welchen Telefonen die COMAND Online Apps genutzt werden können, ist auf der Website www.mercedes-benz.com/connect aufgeführt.

Top-Komfort und viele Funktionen: das Multimedia-System COMAND Online

Auf dem großen, hochauflösenden Farbbildschirm (Diagonale: 17,8 cm) lassen sich Fotos anzeigen und ähnlich einer Diashow umblättern. Aber auch im Audiobereich sorgen neue Darstellungsformen für eine frische Optik und bequemere Bedienung. So ordnet beispielsweise die so genannte Cover-Flow- Funktion die Titelbilder der gespeicherten Musikalben karussellartig an, sodass der Mercedes-Fahrer bequem durch seine Musiksammlung blättern kann. Und diese darf durchaus umfangreich ausfallen: Der Speicher für komprimierte Audio-Dateien (Formate: mp3, wma, aac) ist 10 GB groß. Optional ist COMAND Online mit 6-fach DVD-Wechsler erhältlich.

Top-Komfort bietet die Funktion Music Search, die es Fahrer und Passagieren erlaubt, Festplatte, SD-Memorykarten, USB-Sticks, CDs und DVDs gezielt nach ihrem Wunschtitel und Interpreten zu durchsuchen. Dabei können sie nach verschiedenen Kriterien vorgehen, wie zum Beispiel Album, Genre oder Komponist. Ist eine Namenseingabe erforderlich, toleriert die Software auch Schreibfehler. Der Fahrer hat so die Möglichkeit, sich voll auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren. Weiterer Vorteil: Die Insassen können alle angeschlossenen Medien und Datenträger gleichzeitig durchsuchen.

Um neue Funktionen ergänzt wurde ebenso die schnelle Festplatten- Navigation von COMAND Online. Neu ist die 3D-Optik mit plastischen Stadt- Modellen. Ebenfalls neu: Gefahrene Routen können aufgezeichnet und später abgefahren werden, persönliche Sonderziele gespeichert oder über eine SD-Karte importiert sowie vier alternative Routen auf der Navigationskarte angezeigt werden, darunter eine besonders ökonomische Variante. Mercedes- Benz Kunden in Europa erhalten drei Jahre lang kostenlos die aktuellsten Karten für ihr Multimedia-System COMAND Online. Die Mercedes-Benz Partner spielen die Updates für Navigationsdaten in 39 europäischen Ländern im Rahmen eines Händlerbesuchs auf das Navigationssystem.

COMAND Online umfasst in Europa auch den Geschwindigkeitslimit- Assistenten, der seine Informationen über die Verkehrsschild-Erkennung per Kamera und die Navigationsdatenbank erhält. COMAND Online beinhaltet ferner das Sprachbediensystem LINGUATRONIC für Audio, Telefon und Navigation. Besonders bequem ist die neue "One Shot"-Eingabe des Navigationssystems: Hierbei können Ort und Straße direkt nacheinander gesprochen werden. Diese Funktion ist aktuell in sieben Sprachen verfügbar und erhöht den Bedienkomfort deutlich.

Glossar

Fachbegriffe von A bis Z

"One Shot"-Eingabe: Bei der Sprachsteuerung des Navigationssystems von COMAND Online können Ort und Straße direkt nacheinander gesprochen werden.

Augmented Reality: "Erweiterte Realität". Computergestützte Erweiterung der Informationen, zum Beispiel durch Texteinblendungen in Bildern Cloud Content: Inhalte werden wolkenartig dezentral bereitgestellt, der Zugriff erfolgt über das Netzwerk.

COMAND Online: Multimedia-System von Mercedes-Benz mit Internetzugang. Erhältlich in SLK, C-Klasse Limousine, T-Modell und Coupé sowie ab Herbst in der neuen M-Klasse und der neuen B-Klasse.

Cover-Flow-Funktion: Neue Darstellungsform für COMAND Online; die Titelbilder der gespeicherten Musikalben werden karussellartig anzeigt, der Mercedes-Fahrer kann bequem durch seine Musiksammlung blättern.

DAB: Digital Audio Broadcasting ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio.

Facebook(TM) : Online-Netzwerk mit über 680 Millionen Nutzern weltweit, das es ermöglicht, mit Menschen in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.

Google(TM) Panoramio: Neues Mercedes-Benz App. Bei Panoramio lassen sich eigene Bilder hochladen und mit Orten verknüpfen. Für die Verknüpfung der Bilder nutzt Panoramio Google Earth. In Google Earth kann man sich dann jene Punkte auf der Karte anzeigen lassen, zu denen Bilder vorliegen.

Google(TM) Streetview: Neues Mercedes-Benz App. Damit können in Google Maps Orte auf der ganzen Welt in 360-Grad-Perspektive und auf Straßenebene betrachtet werden.

LINGUATRONIC: Komfortables Sprachbediensystem von Mercedes-Benz für Audio, Telefon und Navigation.

Mercedes-Benz App: In COMAND Online integrierte Anwendung wie Google(TM) Lokale Suche. Die Seiten bauen sich besonders schnell auf und die App ist auch während der Fahrt einfach zu bedienen.

Mobile Devices: Mobile Endgeräte wie Smartphones, mp3-Player, PDA, tragbare kleine Computer, z.B. iPad Social Media: Digitale Medien wie Facebook, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder gemeinsam zu gestalten.

Tethering: die Möglichkeit, via Bluetooth oder USB-Kabel die Internet- Verbindung des Smartphones mitzunutzen.

Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar: www.media.daimler.com und www.mercedes-benz.com

Kontakt

Daimler AG
Mercedesstraße 137
D-70327 Stuttgart

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