BMW Team RLL fährt in Mosport auf die Plätze drei und vier

American Le Mans Series
(lifePR) (München, ) Trotz zweier „Stop-and-Go“-Strafen für die beiden BMW M3 GT hat das BMW Team RLL den vierten Lauf der American Le Mans Series auf dem „Mosport International Raceway“ in Kanada mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. In der GT-Klasse belegten Dirk Werner (DE) und Bill Auberlen (US) am Sonntag im Auto mit der Nummer 55 Rang drei, Dirk Müller (DE) und Joey Hand (US) brachten die Startnummer 56 auf dem vierten Platz ins Ziel. Sowohl in der Hersteller- als auch in der Fahrer- und Teamwertung konnte BMW damit die Spitzenposition verteidigen.

Zum dritten Mal in Folge von der GT-Poleposition gestartet, führte Hand im BMW M3 GT mit der Nummer 56 das Feld die ersten 30 Runden an. Auberlen fuhr im Schwesterauto weniger als drei Sekunden dahinter auf Position drei. Während der einzigen Gelbphase des Rennens kamen beide BMW M3 GT in der 31. Runde in die Box. Hand fiel dabei hinter Auberlen zurück und berührte bei der Boxenausfahrt ein anderes Fahrzeug. Dafür wurde der US-Amerikaner von der Rennleitung mit einer „Stop-and-Go“- Strafe wegen einer „vermeidbaren Kollision“ belegt. Während Auberlen auf Rang zwei vorrückte, reihte sich Hand als Achter wieder ein.

Auberlen verteidigte Rang zwei und übergab das Steuer eine Stunde später an Werner, der bald darauf die Führung übernahm. 20 Minuten vor Ende des Rennens war jedoch auch der Deutsche in einen Zwischenfall verwickelt und kollidierte mit einem langsameren Auto. Erneut sprach die Rennleitung eine „Stop-and-Go“-Strafe aus, die den BMW M3 GT auf den dritten Platz zurückwarf. Müller bewies im zweiten Auto Kampfgeist, arbeitete sich nach vorn und sah schließlich als Vierter die Zielflagge. Der fünfte Lauf der American Le Mans Series findet am 6. August 2011 auf dem „Mid-Ohio Sports Car Course“ statt.

Bobby Rahal (Teamchef): „Das Rennen hat viel versprechend begonnen, aber mit dem Ausgang sind wir nicht ganz zufrieden. Beide Autos wurden mit einer Strafe belegt und haben dabei die entscheidenden Sekunden verloren. Die Pace unserer Autos war erneut klasse. Es wäre mehr möglich gewesen. In Mid-Ohio werden wir versuchen, wieder das Maximum herauszuholen.“

Dirk Werner (Startnummer 55): „Ich bin natürlich enttäuscht. Bill hat einen tollen Job gemacht und das Auto nach vorne gebracht. Der Zwischenfall kurz vor Schluss hat uns den Sieg gekostet. Aber die Saison ist noch lang. Ich bin sicher, dass sich uns noch einige Chancen bieten werden. Die Jungs arbeiten hart und geben uns Rennen für Rennen ein echtes Siegerauto. Wir werden weitermachen, damit wir ihnen schon bald das Ergebnis zurückgeben können, das sie verdient haben.“

Bill Auberlen (Startnummer 55): „Obwohl es nicht zum Sieg gereicht hat, können wir viel Positives mitnehmen. Wir haben es zum ersten Mal in diesem Jahr seit Sebring auf das Podest geschafft. Unser Auto hat das Zeug gehabt, bei jedem Rennen vorne dabei zu sein. Aber für uns hat es aus verschiedenen Gründen nicht immer geklappt. Das werden wir jetzt hinter uns lassen und in Mid-Ohio wieder angreifen.“

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