Sachbuch: Genug kann genügen - Plädoyer für einen frohen Verzicht (Autor aus Grebenau / Vogelsbergkreis)

(lifePR) (Gelnhausen, ) In der Neuerscheinung von Achim Fey im Wagner-Verlag werden Wege aus der Kulturkrise aufgezeigt. Das Buch ist eine quirlige Version verschiedener Genres: Ratgeber, philosophische Publikation, Autobiografie und ein Stück Zeitgeschichte.

Das "Hamsterrad der Immer-mehr Ideologie" hält viele Menschen in der heutigen Zeit gefangen - dies stellt den Ansatz des Autoren Achim Fey für sein Buch "Genug kann genügen. Plädoyer für einen frohen Verzicht" dar. Den "Wohlstandsmenschen" ist ein ethischer Kompass abhandengekommen, ihr Handeln wird geleitet von Bequemlichkeit, Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit. Die heutige Zeit wird daher von zwei großen Krisen bestimmt: einer Finanz- und Wirtschaftskrise mit internationalen und schwerwiegenden Ausmaßen und dem rasanten Klimawandel.

Doch Fey begnügt sich in seinem Buch nicht mit der Darstellung und Analyse der problematischen Situation und deren Gefahren, sondern liefert praktische und positive Lebensentwürfe. Eine große Rolle spielt sein persönlicher Lebensweg: 1956 geboren und am Rande des Westerwalds aufgewachsen, entschied er sich für ein Studium der Publizistik, Anglistik und Amerikanistik in Mainz und arbeitete anschließend als Journalist vorwiegend bei der Frankfurter Rundschau - ein stringenter Lebensweg, der allen gesellschaftlichen Erwartungen entsprach. Doch der Stress im Tagesjournalismus führte zu einer schweren Magenerkrankung und brachte Fey zum Umdenken. Er kaufte auf dem Land einen ruinösen Bauernhof und restaurierte ihn. Heute lebt er dort mit seiner Familie und hat sein Hobby Gartengestaltung zum Beruf gemacht. Seit 30 Jahren ist er mit seinem Garten mittlerweile Selbstversorger und schätzt an seinem Leben u. a. "den archaischen Akt, Samen in den Boden zu legen [...] die Sämlinge wachsen zu sehen, ihnen Dünger und Wasser zu geben und dafür am Ende etwas Großartiges, Wichtiges zu bekommen".

Der eigene Garten ist nur ein Mosaikstein, der zu einem genügsamen Leben beitragen kann. Fey beleuchtet in seinem Buch "Genug kann genügen" auch die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge und stellt Ideen und Ansätze vor, um den volkswirtschaftlichen Wachstumszwang abzubauen. Der Autor postuliert eine "Post-Wachstums-Ökonomie", sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Rolle des Geldes neu definiert, die Befugnisse der Banken beschränkt und Unternehmen zur verstärkten Rücklagenbildung gedrängt werden. Ziel dieser Entwicklung ist das bessere Leben, geprägt von mehr Bewusstheit und körperlicher Aktivität, sowie mehr Selbstbestimmung, Rücksichtnahme und die materielle Beschränkung auf das Wesentliche. Seine journalistischen Erfahrungen und Kenntnisse kommen Fey bei der Analyse und dem Aufzeigen der möglichen Auswege zugute, sodass ein informatives und doch praktisches und persönliches Buch entstanden ist.

Eine ausführliche Online-Leseprobe finden Sie unter:
http://www.buecherkosmos.de/...

Eine Inhaltsangabe finden Sie unter:
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