Wie verwundbar ist die Metropolregion Bremen Oldenburg in Zeiten des Klimawandels?

Zehnteilige Filmreihe von 'nordwest2050' macht Auswirkungen begreifbar
(lifePR) (Bremen, ) Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für den Tourismus oder unsere Gesundheit? Wie müssen Industrie und Handel auf die Klimaveränderungen reagieren? Was können Landwirte tun? Was kann man selbst tun? Das sind Fragen, die man stellen muss, um für die Folgen des Klimawandels zukünftig gewappnet zu sein. Zehn Filme informieren anhand anschaulicher Beispiele über klimawandelbedingte Verwundbarkeiten in der Nordwestregion. Ziel des 'nordwest2050' - Filmprojektes ist es, der Bevölkerung die Chancen und Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, begreifbar zu machen. So reist die Kamera in der Filmreihe durch den Nordwesten Deutschlands und verweilt für interessante Gespräche mit Landwirten, Klimafolgenforschern, Politikvertretern und Umweltbeauftragten, die anschaulich erklären, was der Klimawandel für Sie bedeutet und wie er sich auf ihren jeweiligen Alltag auswirkt.

Hintergrund der Filmreihe ist die Fertigstellung der sogenannten Vulnerabilitäts- oder auch Verwundbarkeitsanalyse für die Metropole Nordwest, mit der 'nordwest2050' einen wichtigen Schritt für die Entwicklung einer regionalen Anpassungsstrategie gemacht hat. Die Ergebnisse stellen einen Überblick der erwarteten Auswirkungen des Klimawandels und des Anpassungsbedarfs in der Region bis zum Jahr 2050 und bis 2100 dar. Im ersten Teil der Reihe erklärt Klimafolgenforscher Stefan Wittig von BioConsult, was Verwundbarkeit im Zuge des Klimawandels überhaupt bedeutet und womit wir zukünftig rechnen müssen. Die weiteren Filme werden in den kommenden Wochen jeweils montags veröffentlicht. Vorgestellt werden Unternehmen, die sich bereits heute mit den Folgen des Klimawandels auseinander setzen und ihre praktischen Anpassungsmaßnahmen präsentieren. Auch die Problematik der Flächenkonkurrenzen sowie Themen wie Hochwasser- und Küstenschutz werden aufgegriffen und Ausblicke auf Lösungsansätze thematisiert. "Die Filmreihe ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam zu machen," erklärt Matthias Kirk, Projektkoordinator von 'nordwest2050'. "Wir hoffen, dass die Filme dabei helfen zu verstehen, was die Klimaveränderungen für den Alltag eines jeden bedeuten, auch wenn sie für den Einzelnen noch weit entfernt erscheinen."

Seit knapp zwei Jahren werden in den Wirtschaftsbereichen Energie, Hafen & Logistik sowie Ernährung mögliche Verwundbarkeiten analysiert und verschiedene Anpassungsmaßnahmen getestet, mit dem Ziel, die Metropolregion Bremen Oldenburg im Nordwesten "klimafit" zu machen. "Wir wissen, dass wir nur mit der Unterstützung aller Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft das erreichen können, was wir uns vorgenommen haben," erklärt Andreas Lieberum, Geschäftsführer des Projektes. Aus diesem Grund sensibilisiert 'nordwest2050' die Bevölkerung hinsichtlich des Klimawandels, seiner Auswirkungen sowie Chancen und Risiken über vielfältige und moderne Kanäle.

Bisher wurde ein Quick Check entwickelt, der Unternehmen dabei hilft, die eigene Klimawandelbetroffenheit zu klären. Zudem kann jeder Einzelne mit einem Online-Klimaspiel mit wenigen Klicks herausfinden, was ihn der Klimawandel eigentlich angeht. Ob Hundebesitzer, Hobbygärtner, Sparfuchs oder Autoliebhaber, jeder kann überprüfen, was auf uns zukommt. Auch die zwei Papierschnipselfilme erklären die auf den ersten Blick komplizierten Themen wie Klimaanpassung und Klimaszenarien auf einfache und ansprechende Art.

Alle Filme und weitere Informationen zu 'nordwest2050' unter: www.nordwest2050.de oder www.youtube.com/nordwest2050
Social Media