Was war das denn, Herr Geißler?

(lifePR) (Stuttgart, ) Die IG Bürger für Stuttgart 21 - in der Schlichtungsrunde vertreten durch Prof. Stefan Faiß - äußert sich zu dem sogenannten Kompromissvorschlag "Frieden in Stuttgart" mit Ver­wunderung: "Geißlers Vorschlag ist ein alter Hut und wurde in der Vergangenheit schon als Alternative abgelehnt", Und Gerald Holler am Wochenende weiter: "Geißlers Vorschlag be­deutet, daß alle demokratischen Entscheidungen der letzten 10 Jahre ignoriert werden. Wir halten das für sehr fragwürdig."

Die IG Bürger für Stuttgart 21 begründet ihre strikte Ablehnung wie folgt: Der Vorschlag von Herrn Geißler würde eine komplett neue Planung des riesigen Infrastrukturprojektes bedeuten. Dies lehnt die IG aus zeitlichen und finanziellen Ge­sichtspunkten ab. "Eine jahrelange kostenintensive Planung ist den Projektbeteiligten nicht zuzumuten - es geht auch um einen beträchtlichen Teil an Steuergeldern" kom­mentiert Holler.

Die Kombination eines Kopf- und Tiefbahnhofs bedeutet weiter eine Abkehr von der umfangreichen Stadt- und Parkentwicklung rund um den Hauptbahnhof. Damit einher­gehend ist auch eine Finanzierung des Projektes nicht mehr gesichert. Die Stadt Stutt­gart gewinnt durch S21 neue Flächen für Erholung, Wohnen und Büroflächen, dieser Vorteil geht bei dem jetzt von Herrn Geißler vorgelegten Vorschlag komplett verloren.

"Wir glauben nicht an eine Befriedung durch das von Schlichter Geißler vorgelegte Papier, da es jegliche demokratischen Grundregeln der Bundesrepublik Deutschland ignoriert."

Die IG begrüßt eindeutig die Vergabe der ersten Bauabschnitte in Höhe von 750 Mio € durch die Deutsche Bahn und wird ihre Aktivitäten der Bürgerseite für Stuttgart 21 weiter intensivieren.

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Gerald Holler
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