Zusatz-Konzert der Dresdner Philharmonie zum Saisonstart

(lifePR) (Dresden, ) "...seit ich dich sah" - die Worte stammen von Pelléas. Sie sind die Losung, die die Konzertsaison 2011/2012 eröffnet und mit der Michael Sanderling sein Debut als Chefdirigent bei der Dresdner Philharmonie gibt. Aufgrund der großen Resonanz auf das Saisoneröffnungskonzert für Abonnenten am 27. August 2011 laden wir nun auch alle Dresdner herzlich ein, mit dem neuen Chefdirigenten am Sonntag, 28. August 2011 um 19.30 Uhr, die Spielzeit 2011/12 im Kulturpalast zu eröffnen und in der Pause gibt es ein Glas Sekt für alle Gäste.

Karten zum Preis von jeweils 5 Euro können vorerst nur schriftlich bestellt werden. Ab 22. August sind die Restkarten auch im Freiverkauf zu erwerben.



Karten sind erhältlich im Besucherservice der Dresdner Philharmonie, Ticketcentrale im Kulturpalast am Altmarkt
Mo bis Fr, 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr
Sommeröffnungszeiten vom 18.7. - 21.8.2011:
Mo, Mi, Do, Fr von 10 - 16 Uhr, Di von 10 - 19 Uhr, Sa geschlossen
Tel. 0351 / 4 866 866, Fax 0351 / 4 866 353
ticket@dresdnerphilharmonie.de | www.dresdnerphilharmonie.de

Peter Tschaikowski wurde während eines Rom-Aufenthalts 1878/1880 zu seinem "Capriccio italien" inspiriert. Es blitzen Elemente italienischer Volksmusik durch dieses virtuos instrumentierte Werk. Es ist nach dem Vorbild des älteren russischen Kollegen Glinka konzipiert, aber voller neuer, eigener Gedanken, die kapriziös von einem Thema zum nächsten springen, um nach allerlei Wandlungen in einem furiosen Finale zu enden.

Das Thema "Liebe" mit all seinen Facetten ist ein Schwerpunkt der ersten Spielzeit der Dresdner Philharmonie und ihrem neuen Chefdirigenten Michael Sanderling, und zum Auftakt geht es um "Romeo und Julia": Die Geschichte der Liebenden, die wegen ihrer Herkunft aus rivalisierenden Familien nicht zueinander kommen dürfen, haben zahlreiche Komponisten inspiriert, darunter Sergej Prokofjew, der für das Bolschoi-Theater 1935 das gleichnamige Ballett komponierte. Prokofjew verwendet ganz besondere Sorgfalt auf die Charakterisierung der Personen und auf die psychologische Anlage der Szenen, derart, dass bei der tänzerischen Umsetzung der Musik der Bereich des klassischen Tanzstils verlassen und, dem Geist der Musik folgend, zu Mitteln des Ausdruckstanzes und der Pantomime gegriffen werden musste.

Michael Sanderling begann seine musikalische Laufbahn als Cellist. Er feierte internationale Erfolge, ehe er vor gut 10 Jahren das Dirigieren für sich entdeckte. Seitdem gastiert er bei bedeutenden Orchester wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, den Orchestern des BR, des NDR Hannover, des MDR, des SWR und des SR, dem Konzerthausorchester Berlin, der Staatskapelle Dresden, dem Nederlands Philharmonisch Orkest, dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Gürzenich Orchester Köln. Dem künstlerischen Nachwuchs widmet er sich als Leiter der Deutschen Streicherphilharmonie und, seit 1994, als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, seit 1998 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main. Michael Sanderlings Beziehung zur Dresdner Philharmonie reicht fast 25 Jahre zurück: 1987, 1990 und 1994 gastierte er als Solist beim Orchester, das er 2004 erstmals dirigierte und mit Beginn der Saison 2011/2012 - der 141. Spielzeit des Orchesters - als Chefdirigent leitet.

So 28. 08. 2011 | 19:30 Uhr | Festsaal im Kulturpalast
»... seit ich dich sah« - Pelléas

Gabriel Fauré (1845 - 1924)
Pelléas et Mélisande op. 80

Peter Tschaikowski (1840 - 1893)
Capriccio italien op. 45

Sergej Prokofjew (1891 - 1953)
Szenen aus dem Ballett »Romeo und Julia« op. 64 nach William Shakespeare

Kontakt

Dresdner Philharmonie
Am Brauhaus 8
D-01099 Dresden
Barbara Temnow
Mitarbeiterin Kommunikation
Social Media