Statement des Deutschen Anwaltvereins

(lifePR) (Berlin, ) Zum Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main im Zivilprozess des Herrn Magnus Gäfgen wegen eines Schadensersatzes aufgrund der Androhung von Folter im Rahmen seiner Vernehmung äußert sich der Deutsche Anwaltverein (DAV) wie folgt:

"Für den Schadensersatzanspruch spielt es keine Rolle, ob Herr Gäfgen eine Straftat begangen hat. Hier ist alleine zu prüfen gewesen, ob ihm Folter angedroht wurde. Diese ist in Deutschland verboten und rechtswidrig und kann einen Schadensersatzanspruch nach sich ziehen. Auch Mördern darf nicht Folter angedroht werden."

Kontakt

Deutscher Anwaltverein (DAV) e.V.
Littenstraße 11
D-10179 Berlin
Swen Walentowski
PR-Referat
Pressesprecher Deutscher Anwaltverein
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