Ein Fass ohne Boden: Der Currency-Related-Swap der HypoVerinsbank (Unicredit)

Enorme Schäden – Zahlungspflicht der Kunden steigt unbegrenzt durch schlechte Euro-Entwicklung
Rechtsanwältin Sarah Mahler (lifePR) (München, ) Ein Derivat mit existenzgefährdenden Risiken macht aktuell von sich Reden. Der Currency-Related-Swap (kurz CRS) der HypoVereinsbank ist an das Verhältnis Euro/Schweizer Franken gekoppelt. Durch die aktuell schlechte Entwicklung des Euro steigen die negativen Marktwerte in zweistellige Millionenhöhe. Der negative Marktwert ist der Wert, der die voraussichtlichen Verluste des Produktes zum Betrachtungszeitpunkt darstellt. Diese Marktwerte werden im Wesentlichen durch die Berechnungsformel des Produktes beeinflusst. Die Berechnungsformel des Currency-Related-Swap ist so ausgelegt, dass sich die Zahlungspflicht des Kunden aktuell potenziert. Die Bank hat möglicherweise ein im eigenen Handelsbuch vorhandene Risiko einer Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro auf die eigenen Kunden abgewälzt. Diesem Risiko gab die Bank den Namen Swap und verkaufte ihn an Kunden, die ein solch komplexes Finanzprodukt mit der darin enthaltenen Sprengkraft gar nicht überblicken können. Die Bank hat einen Etikettenschwindel betrieben, bei dem sich für den Kunden der Verlust sogar über den Bezugswert seines Engagements darstellen kann.

Die Zielgruppen der Bank waren hier in erster Linie solvente, mittelständische Unternehmen.

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