TÜV SÜD: Große Chancen beim Gebrauchtwagenhandel im Internet, aber Potenzial wird noch nicht ausreichend genutzt

TÜV SÜD auf der IAA - Zukunft der Autohausbranche/Gebrauchtwagenhandel
TÜV SÜD-Gebrauchtwagenexperte Christof Gerhard (lifePR) (München, ) Durchschnittlicher Preis für den gebrauchten Pkw-Kombi Mitte Januar 2011: 17.500 Euro; zwei Wochen später: 19.400 Euro. Die Preise marktgenau anzupassen, ist einer der wichtigsten Punkte für den erfolgreichen Gebrauchtwagenhandel im Internet. Um das Ertragspotenzial für jeden Gebrauchten optimal auszuschöpfen, haben die Experten von TÜV SÜD Auto Plus ein Instrument entwickelt, mit dem Händler die Marktentwicklungen stets im Blick haben. Die Zukunft der Autohäuser ist eines der Kernthemen von TÜV SÜD auf der IAA, die vom 15. bis 25. September in Frankfurt am Main stattfindet.

Bei der Suche nach dem Gebrauchten ist das Internet inzwischen die wichtigste Informationsquelle für Autokäufer. Der Handel hat sich auf die deutlich gestiegene Bedeutung des Internets eingestellt, wie eine bundesweite Umfrage von TÜV SÜD im Frühjahr 2011 unter mehr als 400 Autohäusern ergeben hat. Demnach nutzen mehr als 90 Prozent das World-Wide-Web als Vertriebsplattform, mehr als 50 Prozent verkaufen ihre Second-Hand-Wagen über eigene Online-Shops. Christof Gerhard, Leiter Gebrauchtwagenstrategie bei TÜV SÜD Auto Plus, sieht enormes Potenzial, das Gebrauchtwagengeschäft neben dem Neuwagenverkauf zu einem weiteren Unternehmensstandbein auszubauen: "Wer im Internet hochprofessionell vertreten ist und immer auf den ersten Seiten der Suchmaschinen erscheint, hat gute Aussichten, das Gebrauchtwagengeschäft zu einem florierenden Geschäftsbereich auszubauen - vor allem bei aktuell stabilen Preisen."

Noch wird aber das Ertragspotenzial zu wenig genutzt, wie TÜV SÜD-Zahlen zeigen. Der Anteil des Gebrauchtwagenumsatzes im Fabrikatshandel ist mit 30 bis 35 Prozent eher gering, der Bruttoertrag bei den Gebrauchten von durchschnittlich gerade einmal sechs Prozent deckt häufig nicht einmal die Kosten. "Das Internet bietet enorme Chancen, wenn Händler gezielt Einfluss nehmen, um das eigene Ranking bei den Internet-Suchmaschinen und damit die Sichtbarkeit zu erhöhen. Wer die eigenen Preise vor dem Hintergrund sich rasch verändernder Preisrankings schnell anpasst, verbessert zudem den Ertrag", so Gerhard.

Preise und Gebrauchtwagenbestand im Abgleich

Google, Mobile, Autoscout - um im Händler-Vergleich stets mit der interessantesten Offerte bei der Netzsuche zu erscheinen, ist die genaue Beobachtung der Marktentwicklung der Bestandsfahrzeuge unabdingbar und Grundlage für schnelles Nachjustieren beim eigenen Angebot. Hier müssen nach Ansicht von Gerhard viele Unternehmen Gas geben, um Ertragspotenziale voll auszuschöpfen: "Gebrauchtwagenpreise verhalten sich mittlerweile fast wie Aktienkurse. Nur Profis, die diese Entwicklung erkennen, werden gewinnen." Das heißt: Wer höhere Preise erzielen will, muss seine Preise fortlaufend anpassen, spätestens aber nach 30 Tagen. Zum Vergleich: Noch vor kurzem war es gang und gäbe, Preise erst nach 90 bis 120 Tagen anzupassen. "Die eigenen Preise dauernd zu überprüfen und gegebenenfalls höher auszuzeichnen, weil sich die Marktsituation für ein Modell positiv entwickelt hat, das gehört inzwischen zum Tagesgeschäft", sagt Gerhard. Wie stark Preise schwanken können, zeigt das Beispiel BMW 530d Touring, Baujahr 2006 mit typischer Businessausstattung. Der Geschäftskombi kostete beispielsweise im Januar 2011 durchschnittlich 17.500 Euro, Anfang Februar wurde er im Mittelwert für 24.000 Euro angeboten und einen Monat später sank der durchschnittliche Bruttoangebotspreis wieder auf 20.000 Euro ab. "Wer hier clever reagiert, erzielt höhere Erträge, kann Standzeiten optimieren und steigert damit langfristig die Validität seines Gebrauchtwagenbestands", konstatiert Gerhard.

Genau an diesem Punkt setzt das Internet-basierte Preistool der Gebrauchtwagenstrategen von TÜV SÜD Auto Plus an. Minutenschnell ermittelt die speziell für den Gebrauchtwagenhandel entwickelte Software aktuelle und marktgerechte Ein- und Verkaufspreise und schafft auf der Basis von tagesaktuellen Vergleichsdaten aus den verschiedensten Gebrauchtwagenbörsen mikromarktbezogene Gebrauchtwagenangebotspreise. "Die Vorteile liegen auf der Hand: So schnell wie die Software kann kein Mitarbeiter alle Preise überprüfen; das standardisierte Suchverfahren sorgt für eine einheitliche Preisgestaltung und damit für mehr Transparenz", so Gerhard. "Alle Faktoren stets im Blick zu haben, ist Grundvoraussetzung für mehr Erfolg im Geschäftsbereich 'Gebrauchte'." Die Gebrauchtwagenprofis unterstützen Unternehmen mit der Ermittlung tagesaktueller Preise für den gesamten Gebrauchtwagenbestand abhängig von den Standtagen. Vorteil: Händler bekommen einen Überblick darüber, ob sie die Preise immer analog der Marktentwicklung positionieren.

Für alle Fragen zum Thema Gebrauchtwagenstrategie stehen die Experten von TÜV SÜD Auto Plus auf dem TÜV SÜD-Stand in Halle 8, Stand A19, an allen Messetagen zur Verfügung.

"Wissen nutzen. Zukunft gestalten." Unter dieser Überschrift steht der Auftritt von TÜV SÜD auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2011 vom 15. bis 25. September in Frankfurt am Main. Im Mittelpunkt des Messeauftritts in Halle 8, Stand A19 stehen innovative Dienstleistungen für die Automobilbranche sowie Elektromobilität. Besuchen Sie uns auf der IAA. Weitere Informationen zum IAA-Auftritt von TÜV SÜD unter www.tuev-sued.de/iaa2011 Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.

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