BKK Gesundheit setzt sich für Organspenden ein

Vorstand Thomas Bodmer möchte Bedenken vor Spendertätigkeit nehmen
Vorstand Thomas Bodmer (lifePR) (Balingen, ) Rund 12.000 wartende schwer kranke Menschen - eine Wartezeit von durchschnittlich fünf bis sechs Jahren - und eine riesige Kluft zwischen dem Bedarf an Organen und den realisierten Transplantationen. Die Organspende in Deutschland ist immer noch ein Thema das viel Aufklärungsarbeit bedarf.

Die BKK Gesundheit möchte zur Organspende aufrufen. Transplantationen können Men-schenleben retten und sind nur möglich, wenn Menschen sich zu Lebzeiten mit der Organ-spende befassen. Durch Organspenden kann in Deutschland pro Jahr 4000 Menschen dabei geholfen werden am Leben zu bleiben oder eine bessere Lebensqualität zu genießen.

"Die Sorge einiger Menschen, bei Besitz eines Organspendeausweises im Ernstfall selbst nicht mehr ausreichend behandelt zu werden, halte ich für unbegründet. Hier braucht keiner Angst vor nicht ausreichender Unterstützung zu haben", stellt Thomas Bodmer, Vorstands-vorsitzender der BKK Gesundheit, fest. Bodmer sieht hier keinen Grund für eine ablehnende Haltung Organspenden gegenüber. Vorrangig gelte nämlich der Grundsatz, das eigene Leben zu erhalten.

Die Zahlen für Gesamtdeutschland sind äußerst bedenklich. Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) liegt der Durchschnitt im Land gerade einmal bei 15,9 Organ-spendern pro eine Million Einwohner. Information und Aufklärung sind deshalb dringend not-wendig. Die BKK Gesundheit möchte informieren und die Bevölkerung für das Thema sensi-bilisieren. Dies gilt in allgemeinen Fragen zu Organspenden, wie auch zu Ängsten und Hin-derungsgründen innerhalb der Bevölkerung.

"In Deutschland darf die Bevölkerung beispielsweise auch ganz sicher sein, dass kein illegaler Organhandel betrieben wird. Die Gesetze sind klar und deutlich ausgelegt. Diese kleinen aber entscheidenden Fragen wollen wir versuchen an die Menschen heranzutragen, damit am Ende die so notwenigen Hilfen für auf Organe wartende schwer kranke Menschen be-reitgestellt werden können. Hier ist jeder Einzelne von uns in der Pflicht", so Bodmer.

Wer den Spenderausweis ausfüllt, erspart seinen Angehörigen eine schwere Entscheidung. Einen Spenderausweis erhalten Sie bei der BKK Gesundheit unter 0 1802. 10 16 10 16 oder bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation unter www.dso.de.

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