vbw fordert: "Keine weitere Belastung beim Immobilienkauf!"

Verband warnt vor den Folgen der geplanten Grunderwerbsteuererhöhung
(lifePR) (Stuttgart, ) "Die geplante Erhöhung der Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte macht es vor allen Dingen jungen Familien noch schwerer, Wohneigentum zu erwerben", sagte Sigrid Feßler, Verbandsdirektorin des vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. Sie kritisiert die damit verbundene weitere Belastung der Immobilienerwerber durch höhere Erwerbsnebenkosten. Die vorgesehene Anhebung der Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte und damit von 3,5% auf 5% der Bemessungsgrundlage führt letztlich dazu, dass sich der Betrag, den der Immobilienkäufer künftig im Vergleich zu heute für die Grunderwerbssteuer aufbringen muss, um insgesamt 42 Prozent erhöht. Am konkreten Beispiel heißt dies: Der Käufer eines Hauses mit einem Kaufpreis von 300.000 Euro zahlt derzeit 10.500 Euro an Grunderwerbsteuer und würde ab 1. Oktober 2011 einen Betrag von 15.000 Euro aufbringen müssen. Der eigentliche Grunderwerbsteuerbetrag erhöht sich damit de facto um 42 Prozent.

"Schon heute sind in Deutschland die Nebenkosten beim Erwerb einer Immobilie im internationalen Vergleich sehr hoch. Dabei ist der Wunsch vieler Menschen nach einer eigenen Immobilie ungebrochen hoch, gerade beim Familienaufbau oder auch zur Altersabsicherung", so Feßler. Sie bemängelt: "Zuerst hat der Bund sich durch die Einstellung der Eigenheimzulage aus der Förderung herausgezogen und nun baut das Land auch noch immer höhere steuerliche Hürden für Hauskäufer auf. "

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