Minister Tesch ehrt Landessieger im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

(lifePR) (Schwerin, ) Kultusminister Henry Tesch überreicht heute im Ludwig-Bölkow-Haus in Schwerin die fünf Landespreise und fünf Förderpreise an die Gewinner des Landesausscheids des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Träger des bundesweiten Wettbewerbs ist die Körber-Stiftung mit Sitz in Hamburg.

*Ärgernis, Aufsehen, Empörung: Skandale in der Geschichte* lautet das Motto des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2010/2011. Kultusminister Tesch würdigt das Engagement der Nachwuchshistoriker: *Ich freue mich, die besten 10 Arbeiten aus dem Land auszeichnen zu dürfen. Archive, Bibliotheken, Museen und Denkmäler werden bei dieser Spurensuche für viele Schülerinnen und Schüler zu einem zweiten Lernort. Die Wettbewerbsbeiträge zeigen, wie sich die Jugendlichen mit der Rolle von Politik, Medien und Öffentlichkeit bei historischen Skandalen in ihrer unmittelbaren Umgebung auseinandersetzen. Sie nehmen Begebenheiten genauer unter die Lupe und rücken sie damit erneut ins Bewusstsein.*

Insgesamt nahmen in Mecklenburg-Vorpommern 71 Schülerinnen und Schüler mit 22 Beiträgen an dem Geschichtswettbewerb teil. Ihre Themen reichten von Fälscherei in der Neuzeit über Schulverweise in der DDR bis zu öffentlichen Auseinandersetzungen um den Abriss von Kulturdenkmälern. Jeweils fünf Beiträge werden mit einem Preis für den Landessieg in Höhe von je 250 Euro, bzw. einem Förderpreis in Höhe von je 100 Euro ausgezeichnet. Erstmals wird der Preis für die landesbeste Schule (1.000 Euro) an die Werkstattschule in Rostock vergeben. Bundesweit beteiligten sich mehr als 3.600 Kinder und Jugendliche mit insgesamt 1.152 Beiträgen.

*Ich finde es sehr spannend, dass sich viele Schülerinnen und Schüler dem Thema des Geschichtswettbewerbes gestellt haben. Indem die Schüler selbstständig Fragen an die DDR-Geschichte stellen und sie erforschen, gewinnen sie ein tieferes Verständnis dafür, was es heißt, in einer Diktatur zu leben - ohne Meinungs- und ohne Pressefreiheit, ohne die Grundrechte, die wir heute jeden Tag aufs neue leben können*, so Minister Tesch anlässlich der Preisverleihung.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten wird seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet. Er geht auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Hamburger Stifters Kurt A. Körber zurück. Seit Beginn haben insgesamt über 120.000 Jugendliche mit rund 25.000 Projekten am Wettstreit teilgenommen. Alle Landessieger erreichen automatisch die zweite Stufe des Wettbewerbs und konkurrieren um die 50 Bundespreise beim Geschichtswettbewerb. Die Entscheidung über die ersten, zweiten und dritten Preise fällt dann die Bundesjury. Weitere Informationen finden Sie unter www.geschichtswettbewerb.de.

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