Elektro-Fahrrad - mit TÜV SÜD auf die Überholspur

Fahrradmesse EUROBIKE
(lifePR) (München, ) Ist die Helmpflicht für Fahrradfahrer jetzt zwingend nötig? Brauchen wir breitere Radwege, damit Elektro-Fahrräder überholen können? Der Boom der Pedelecs und E-Bikes löst vielfältige Diskussionen aus. Topthema sind die "Zweirad-Stromer" auch bei der Branchenleitmesse EUROBIKE, die vom 31. August bis 3. September 2011 in Friedrichshafen stattfindet. Fest steht: Der Markt wächst schnell - und Hersteller und Händler können sich mit dem TÜV SÜD-Prüfzeichen für Pedelecs einen Vorsprung verschaffen.

In Deutschland sind E-Bikes und Pedelecs besonders beliebt. Der Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) schätzt, dass hierzulande 2011 rund 300.000 dieser Vehikel verkauft werden. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber 2010. Zum Unterschied zwischen den beiden Typen: Während ein E-Bike auch allein mit Elektromotor fahren kann, setzt beim Pedelec der Motor nur ein, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Eine Zulassung nach Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), eine EG-Betriebserlaubnis oder ein Versicherungskennzeichen sind für Pedelecs nicht erforderlich. Für den Verbraucher heißt das: kaufen, aufladen, losfahren.

"Der Markt für Pedelecs boomt. Mit dem Angebot steigt leider auch der Anteil an Produkten mit Qualitätsmängeln. Hersteller von hochwertigen Produkten können mit einem Prüfzeichen von TÜV SÜD ein deutliches Signal setzen", sagt Peter Hartmann, Teamleiter für den Produktbereich Sport und Spiel bei der TÜV SÜD Product Service GmbH. Im Rahmen ihres Prüfprogramms beurteilen die Produktspezialisten von TÜV SÜD die Pedelecs nach der DIN EN 15194 für elektromotorisch unterstützte Fahrräder (EPAC; electric power assisted cycles). Darin enthalten sind unter anderem die DIN EN 14764 (sicherheitstechnische Anforderungen an City- und Trekkingfahrräder), die Aspekte elektrische Sicherheit und Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), Mindestanforderungen an die Steuerungen nach DIN EN 13849 Level C sowie Prüfpunkte aus der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und der DIN 79100 (Anforderungen an die mechanische Betriebsfestigkeit).

"Das Prüfzeichen eines unabhängigen Dritten signalisiert Händlern und Verbrauchern, dass ein Pedelec in Sachen qualitativer Ausführung, Verarbeitung, Handling und Fahreigenschaften dem Stand der Technik entspricht", erklärt Peter Hartmann. Im Rahmen der Produktprüfung weisen die TÜV SÜD-Experten die Hersteller auch auf Ansatzpunkte für Verbesserungen hin. Diese schätzen zudem die Beratung und Begleitung bei der Prototypenentwicklung. Für die Qualitätssicherung während der Serienproduktion stehen die Spezialisten von TÜV SÜD ebenfalls zur Verfügung - ob es um Qualitäts-Checks der Produkte in der Fertigungsstätte geht oder um eine umfassende Prüfung von Serienmustern unter Sicherheits- und Gebrauchsbedingungen. "Auch die professionelle Überprüfung der Dokumentation der verbauten Teile", so Hartmann, "ist bei einem so komplexen Produkt wie einem Pedelec natürlich sinnvoll und wichtig."

Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/ps

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