Glühbirne adé: Entspanntes (Kerzen-) Licht für behagliche Momente

Kerzenlicht kontra Energiesparlampen
Glühbirne adé: Entspanntes (Kerzen-) Licht für behagliche Momente (lifePR) (Stuttgart, ) Ab 1. September 2011 sollen (nach den 100- und den 75-Watt-Birnen) nun auch die klassischen 60-Watt-Lampen aus den Läden verschwinden. Das schützt Umwelt und Klima, denn moderne Lampen verbrauchen im Betrieb deutlich weniger Energie. Bis September 2012 werden schließlich alle Glühbirnen mit bis zu 40 Watt vom Markt verschwinden. Nach und nach wird die Europäische Union so schrittweise alle herkömmlichen Modelle aus den Läden verbannt haben. Ersetzt werden sie durch neue Energiesparlampen, die Umwelt und Geldbeutel schonen, weil sie weniger Strom verbrauchen.

Oft haben sie aber den Nachteil, dass sie ein ungemütlicheres Licht verbreiten: Ihr Licht erscheint uns "kälter" oder "weißer" als das der klassischen Glühbirnen oder gar Kerzen. Vor allem in Nordeuropa mit seinen langen Winterabenden schätzen wir warmes, eher gelblich scheinendes Licht. Südländer mögen nicht selten kühlere Töne, sogar in Wohnzimmern, Cafés und Restaurants. Das mag an den längeren Sommermonaten mit größerer Hitze oder den kürzeren Nächten im Winter liegen. Vielleicht ist es aber auch einfach ein anderer Geschmack.

In nördlicheren Gefilden zumindest werden Kerzen für besondere Anlässe, an langen Herbst- und Winterabenden und in romantischen Augenblicken mit ihrem warmen Licht an Bedeutung gewinnen: Als wichtige Ergänzung und Ausgleich zu Energiesparlampen und anderen als kühl empfundenen Beleuchtungen - wenn wir zur Ruhe kommen und entspannen wollen.

Dass Energiesparlampen vielen Menschen in unseren Breiten weniger stimmungsvoll erscheinen als ihre Vorgänger mit Glühfaden oder Docht, kann mehrere Gründe haben. Zum einen hat das Licht verschiedener Quellen unterschiedliche Farbtemperaturen. Eine Kerze strahlt mit rund 1500 Kelvin (Lichtfarbe), also sehr warm oder gelblich, eine 40-Watt-Glühlampe mit 2200 und eine "warmweiße" Energiesparlampe mit 2700 Kelvin. Bei der in Kelvin gemessenen Lichtfarbe gilt: Je niedriger der Wert, umso wärmer ist sie. Die Helligkeit wird in Lumen gemessen; je höher also der angegebene Lumenwert, desto heller das Licht. Mit normalen Dimmern kann man Energiesparlampen nicht verwenden und selbst wenn man sie mit einer speziellen Vorrichtung dimmt - dann wird der Unterschied der Farbtemperatur noch deutlicher. Des Weiteren haben sie ein anderes Farbspektrum, erzeugen oft mehr blaues Licht, was vor allem zum Abend hin nicht erwünscht ist, wenn sich Schlummer-Stimmung einstellen soll. Ebenso kann ihr Gebrauch unter Umständen irritieren, da sie unmerklich stärker flimmern und die Farben anderer Gegenstände durch ihr Licht verfälschen.

Wie viel Einfluss Licht auf Biorhythmus und Psyche hat, wird erst langsam klar. So führt der Lichtmangel im Winter in nordischen Ländern oft zu Niedergeschlagenheit und die länger scheinende Sonne im Frühling zu steigender Motivation - wer kennt das erhebende Gefühl nicht? Nicht umsonst gibt es mittlerweile Therapielampen, die Depressionen lindern können. Aber nicht nur, ob und wie lange Licht vorhanden ist, macht etwas aus. Auch die Art ist wichtig.

Gerade wer schlecht einschlafen kann, empfindlich ist oder viel Stress hat, sollte besonders auf sich acht geben und vorsichtshalber nicht bis spät in den Abend vor dem bläulich flimmernden Bildschirm des Laptops oder Fernsehers sitzen. Damit sich die natürliche Schläfrigkeit kurz vor dem Zubettgehen, die wohl verdiente Entspannung nach einem hektischen Arbeitstag einstellen kann, sollte auf stundenlanges Surfen im Internet deshalb ebenso verzichtet werden wie auf ein taghell und kalt erleuchtetes Wohnzimmer. Gerade wenn man schon stundenlang, womöglich ohne Pause, im Schein der Neonröhren oder kühlen Energiesparlampen des Büros gesessen hat. Dann zu Hause lieber einen behaglichen Platz der Ruhe schaffen, die Lieblingsmusik auflegen und zurücklehnen - und zwar bei Kerzenflackern statt Flimmerkiste. Dies natürlich nicht mit Billigkerzen zweifelhafter Herkunft. Denn zu gesundem Licht für entspannte Momente gehören Kerzen in RAL-Qualität, die aus einwandfreien Rohstoffen hergestellt sind.

Garantie durch das RAL-Gütezeichen

Der Verband Deutscher Kerzenhersteller e.V. hat das Gütezeichen Kerzen - und damit die Gütegemeinschaft - ins Leben gerufen, um dem Verbraucher die Vorteile einer Kerze mit geprüfter Qualität gegenüber Kerzen ohne Gütezeichen zu verdeutlichen. Auf einen Blick, durch ein sichtbares Qualitätssiegel.

Die RAL-Kennzeichnung steht für:

- Lange Brenndauer
- Minimierte Ruß- und Rauchbildung
- Tropfsicherheit
- Schadstofffreie Rohstoffe, Farben und Lacke
- Verlässliche Formen, Farben und Abmessungen
- Hochwertige Dochte
- Sicherheit bei richtigem Gebrauch

Kerzen mit dem RAL-Gütezeichen sind in Warenhäusern, bei Floristen, im gut sortierten Fachhandel sowie in Dekorationsgeschäften erhältlich.

Kontakt

Gütegemeinschaft Kerzen e. V.
Heinestr. 169
D-70597 Stuttgart
Ingrid Grimm
Ingrid Grimm PR GmbH
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