Winzer und Weinfreunde können mit einem hervorragenden Jahrgang 2011 rechnen

Bundesministerin Aigner eröffnet die Weinlese in Franken
(lifePR) (Berlin, ) Auf Einladung des fränkischen Weinbauverbandes hat Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner gemeinsam mit Präsident Arthur Steinmann am Samstag in Erlenbach am Main die Weinlese in Franken eröffnet. "Freunde edler Tropfen dürfen sich freuen: 2011 hat das Potenzial zu einem hervorragenden Jahrgang. Zwar hat das Wetter manchen Winzern große Sorgen und Probleme bereitet, insgesamt aber erwarten wir Weine von sehr guter Qualität", sagte Aigner. Aufgrund des ungewöhnlichen Witterungsverlaufs mit dem warmen Frühsommer reiften die Reben bis zu drei Wochen früher heran. Vor allem wegen dieses Vegetationsvorsprungs wird die Weinernte deutschlandweit als sehr gut eingeschätzt, auch wenn zwischenzeitlich widrige Witterungsverhältnisse regional zu erheblichen Einbußen führen werden. So hatten einige Regionen Frankens im Mai unter schwerem Frost zu leiden, in Rheinhessen und an der Mosel waren es Hagelschauer, die schwere Schäden verursachten. Bleibt es in den kommenden Wochen weitgehend trocken, kann jedoch bundesweit mit einem im Vergleich zu den Vorjahren mengen- und qualitätsmäßig guten beziehungsweise sehr guten Jahrgang gerechnet werden, so das Bundeslandwirtschaftministerium.

Aigner gratulierte zum 750. Jubiläum des Weinbaus in der Stadt Erlenbach und stellte in ihrer Ansprache die Besonderheit des Anbaus in Terrassensteillage heraus. Dieser stelle nicht nur einen optischen Genuss für die zahlreichen Besucher der Region dar, sondern erfordere einen oft "heldenhaften Einsatz" durch die Bewirtschafter vor Ort. Die Bundesregierung werde ihren Teil dazu beitragen, dass auch weiterhin Steillagenweinbau betrieben werden könne. Hierzu zähle eine Änderung des Weingesetzes, die derzeit im Einvernehmen mit den Bundesländern vorbereitet wird. Die Bundesländer könnten dann in eigener Regie Regelungen treffen, die eine qualitativ hochwertige Erzeugung unter besonderen Bedingungen den Verbraucherinnen und Verbrauchern eingehender vermitteln. Zusammen mit ihren europäischen Kolleginnen und Kollegen werde sie sich dafür einsetzen, dass die Standorte des Steillagenweinbaus nicht zugunsten einfacher zu bewirtschaftenden Flachlagen verdrängt werden.

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