Dreijährige Gefahr

(lifePR) (Düsseldorf, ) Was sowohl für eine ältere Dame als auch für eine junge Familie mit einem entspannten Einkaufsbummel begann, endete im Desaster. Beide Parteien schlenderten durch ein nicht sehr belebtes Kaufhaus, als das Unglück geschah. Das dreieinhalbjährige Kind lief seitlich in die 79-jährige Seniorin hinein und brachte sie zu Fall. Da sie sich dabei erhebliche Verletzungen zuzog, verklagte sie den Vater, der ein paar Meter vor seinem Sohn herging, wegen Verletzung der Aufsichtspflicht auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. Dieser wies die Forderung zurück und bekam Recht. Denn die Aufsichtspflicht sieht nicht vor, das Kind auf Schritt und Tritt zu verfolgen, sondern lediglich es regelmäßig zu beobachten, erklären ARAG Experten. Da es sich auch nicht um ein schwer zu beaufsichtigendes Kind handelt und der Vater ja nicht davon ausgehen konnte, dass es die Dame rammte, hatte er seine Pflicht durchaus ausreichend erfüllt. Demnach müssen Eltern nicht immer für ihre Kinder haften (AG Koblenz, Az.: 4 C 43/07).

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