In Paris steigen die Immobilienpreise im Jahresverlauf 2007 um 10,5%

Von Karl- Heinz Schabmüller MBA, deutscher Makler in Paris http://www.khs.fr/
(lifePR) (Paris, ) Die US "Subprime- Krise" hat in der zweiten Jahreshälfte 2007 die europäischen Finanzmärkte, nicht aber den Pariser Wohnimmobilienmarkt erreicht.

Dies bestätigte die Pariser Notarskammer auf ihrer Pressekonferenz vom 1.April 2008, wo sie die offiziellen Marktdaten für das 4.Quartal/ 2007 sowie für das gesamte vergangene Jahr bekannt gab.

Demnach stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis von alten und leerstehenden Wohnungen um 10.5% p.a.in Paris "Intramuros" zum 4.Quartal 2007 und um 2,7% zwischen dem 3.und 4.Quartal. Als durchschnittlicher Quadratmeterpreis für das 4. Quartal wurden 6 360€ ermittelt. Insgesamt seien 36 807 freistehende Altbauwohnungen in Paris "Intramuros" verkauft worden, etwa so viele wie Vorjahr.

Die Pariser Immobilienpreise liegen somit weiterhin erheblich über dem Preisniveau deutscher Städte. Auf dem Münchener Markt, der weithin als einer der Teuersten in Deutschland gilt, kostet beispielsweise nach Angabe der Süddeutschen Zeitung der durchschnittliche Quadratmeter für eine Wohnung in mittlerer Lage nur 3 500€/m² ( für "Zwei- Zimmer Appartements").

Es ist besonders interessant, die Entwicklung der letzten zehn Jahre zu beleuchten: der offizielle durchschnittliche Quadratmeterpreis für freistehende Altbauwohnungen betrug im 4.Quartal 1997 genau 15 294 FRF= 2 331, 71€. Die Preise sind in Paris seither also um beträchtliche 172% gestiegen.

Das 6.Arrondissement um "Saint Germain- des- Prés" war im 4.Quartal 2007 mit einem Durchschnittspreis von 9 790€/m² wiederum das Teuerste der Stadt. Appartements in ordentlicher Qualität werden in einer Preisspanne zwischen 10 000 und 14 000 €/ m² angeboten und in Spitzenlagen werden Preise um 20 000€/m² und mehr erzielt.

Das 7. Arrondissement, welches sich am linken Seineufer zwischen dem "Musée d'Orsay" bis zum "Eiffelturm" hinzieht und welches über lange Zeit das Teuerste war, folgt mit einem Durchschnittspreis von 9 260€/m² auf Rang zwei. Besonders gefragt sind in diesem Bezirk Immobilien in den historischen Stadtpalais "Hôtels particuliers", die wohl zu den Kostbarsten der Stadt gehören.

Die preiswertesten Arrondissements liegen weiterhin im Nordosten: der Durchschnittspreis im 19.Arrondissement ( "la Villette") liegt bei 5 050 €/m² und im benachbarten 20.Bezirk bei 5 340€/m².

Die ersten Statistiken des französischen Maklerverbandes FNAIM sowie der Notarskammer bezüglich des Jahres 2008 deuten nun auf einen sich abschwächenden Markt hin.

Bei den Neubauten wurden im Jahr 2007 unterschiedliche Entwicklungen verzeichnet. Während in der gesamten "Ile de France"mit 19 254 Transaktionen eine Abnahme um 8% registriert wurde, vermeldete die Stadt Paris dagegen einen Zuwachs um 19% festgestellt.

Die offiziellen Markdaten der Pariser Notarskammer bildeten auch die Grundlage meines KHS "Immobilien Marktberichts Paris 2008", den ich am 17. April 2008 in der Amerikanischen Handelskammer "AmCham France" in Paris hielt und deren deutsche Zusammenfassung auf der deutschen Empfangsseite meines KHS Internetsite nachzulesen ist ( siehe Link).

http://www.khs.fr/... ( bitte nach unten drehen bis: "A.AKTUELLES- MARKTBERICHT") Den Marktbericht mit den offiziellen Marktdaten der Notare habe ich ergänzt mit Erfahrungen und Bewertungen aus meiner beruflichen Praxis.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich bei den von der Notarskammer vorgelegten Zahlen um Durchschnittspreise handelt und dass die Preise in einzelnen Mikromärkten erheblich davon abweichen können.

weitere Informationen auf meinem deutschen "Paris Immobilienblog":

http://www.khs.fr/BlogDE.cfm

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