Klonen weltweit verbieten

Kolpingwerk Deutschland fordert internationale rechtliche Grenzen
Barbara Breher (lifePR) (Köln, ) "Das Klonen von menschlichen Embryonen ist und bleibt ethisch völlig unvertretbar. Dabei kann es nicht darauf ankommen, welches Ziel durch das Klonen verfolgt wird. Offenkundig war es ein Fehler, das reproduktive Klonen bislang nicht international zu verbieten", erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Barbara Breher. Sie ist gleichzeitig auch Vorsitzende des Kolpingwerkes Europa.

"Mit den jüngsten Forschungsergebnissen der US-Wissenschaftler, die menschliche Stammzellen geklont haben, ist eine weitere ethische Schranke gefallen", ergänzt Breher. Die Würde des Menschen sei um keinen Preis verfügbar. Auch nicht, wenn es um wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn gehe. "Die jüngsten Nachrichten belegen: Die moderne Biomedizin braucht klare und deutlich abgesteckte rechtliche Grenzen und zwar weltweit", verdeutlicht Breher. Sonst bestehe die Gefahr dass der Forscherdrang sich über ethische Prinzipien hinwegsetze und die Forschung jedes Maß verliere.

Es gebe, so Breher, auch kein Ziel, dass es gestatten könne, Embryonen als medizinischen Rohstoff zu benutzen. "Vor diesem Hintergrund ist es ethisch völlig unvertretbar, ein menschliches Lebewesen herzustellen mit dem Ziel, es für Forschungszwecke zu zerstören."

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