Der Sommer in den Thüringer Städten

(lifePR) (Weimar, ) Sommer in den Thüringer Städten: Die Kultur macht keine Pause. Thüringens Kirchen, Schlösser, Parks und Plätze bieten die prächtige Kulisse für Festtreiben, Pop, Jazz und ganz viel Klassik. Große Feste, Theater und Konzerte unter freiem Himmel sowie traditionsreiche Festivals sorgen für viel Abwechslung. Im Wagner-Jubiläums-Jahr steht der Komponist vielfach auf dem Spielplan.

In Erfurt steht die Krämerbrücke vom 14. bis 16. Juni ganz im Zeichen des größten Altstadtfestes in Thüringen. Im gesamten mittelalterlichen Stadtkern wird mit Gauklern, Händlern und Artisten gefeiert. Höhepunkt sind der Mittelaltermarkt und das New Orleans-Music Festival. Mit der Oper Turandot von Giacomo Puccini wird in Erfurt die mittlerweile 20. Produktion für die DomStufen-Festspiele vom 4. bis 21. Juli gezeigt. Die Domstufen zwischen dem prächtigen Kirchenbauensemble von Mariendom und St. Severi werden dann zur großen Festivalbühne.

Wie in jedem Jahr sorgt das Festivalprogramm vom 11. Juli bis 25. August für das spezielle Kultur Arena-Gefühl in Jena. Mit 32 Konzerten, Theaterspektakel, Kinoprogramm und Familiensonntagen ist das Programm anspruchsvoll und unterhaltsam ist, zu dem man mal mit den Kindern und der Picknickdecke kommen kann, aber auch mal mit ganz konzentriert eingestellten Kenner-Ohren. Einige Namen seien hier erwähnt: Jan Josef Liefers, Roger Hodgson, Sänger und Songschreiber der Band Supertramp, Max Herre, Käptn Peng sowie die Jazz-Interpreten Avishai Cohen, die nigerianische Jazz-Pop-Sängerin Iyeoka, der amerikanische Posaunist Trombone Shorty, der Funk-Sänger Lee Fields, Chilly Gonzale und Roger Cicero gastieren in diesem Sommer.

In Weimar sind die Konzertnächte im Weimarhallenpark längst legendär: Till Brönner steht mit seiner Band und Trompete am Freitag, 12. Juli, auf der neuen Seebühne. Am nächsten Abend, 13. Juli, moderiert Götz Alsmann die Konzert-nacht „Wahn, Wahn, überall Wahn“ mit der Staatskapelle Weimar, die Richard Wagner und seinen Freund Franz Liszt hochleben lässt. Der Weimarer Sommer lädt überdies von Juli bis September zu zahlreichen Höhepunkten ein: Die Weima-rer Meisterkurse, die Bach Biennale, der Lyrische Salon, der Yiddish Summer, das Video-Fassaden-Spektakel Genius Loci und zum letzten Mal das Kunstfest unter der Intendanz von Nike Wagner stehen auf dem Sommer-Programm.

Sondershausen begrüßt die Besucher zum Thüringentag mit fürstlicher Note.
In der Musik- und Bergstadt stehen vom 7. bis 9. Juni die Residenzkultur, ihre Musiktradition und der Bergbau im Mittelpunkt. Schloss Sondershausen mit seinem angrenzenden Park bietet eine hervorragende Kulisse. Auf dem Schloss wird das Residenzleben präsentiert, im Lustgarten erwartet die Besucher eine Schlemmermeile. Die Rockband Silly tritt mit der „Kopf an Kopf Tour“ am Samstag, 8. Juni auf dem Lohplatz auf. Bei Rock meets Classic trifft am Sonntag, 9. Juni, Barcley James Harvest auf das Lohorchester. Höhepunkt ist am Sonntag, 9. Juni, ab 14 Uhr der große Festumzug durch die Straßen der Innenstadt. Zu den Thüringer Schlossfestspielen Sondershausen wird der „Fliegende Holländer“ von Richard Wagner inszeniert. Vom 28. Juni bis 20. Juli ist die Produktion mit dem Loh-Orchester und jungen Nachwuchssängern zu erleben.

„Grasgrün“ heißt die Marke, mit der Meiningen ambitionierte Sommerkultur für Freunde niveauvoller Unterhaltung vom 8. Juli bis 31. August präsentiert. Mit dem Konzert „Sommernacht“ stimmt die Meininger Hofkapelle am 17. Juli auf den Sommer ein. Die Inselbühne Leipzig wirft mit „Richard“, einem Schauspiel mit Musik, einen frechen Blick auf Richard Wagner. Höhepunkte des Festivals sind die Open-Air-Konzerte im Hof von Schloss Elisabethenburg mit dem Motion Trio am 2. August und Friend and Fellow am 3. August.

Vom 12. Juli bis 13. Oktober 2013 findet in Gera die 6. Höhler Biennale statt. Das Thema „Tiefgang“ provoziert dazu in die Tiefe zu gehen und unter die Oberfläche der Gesteinsschichten hinabzusteigen. Die Geraer Höhler, ein Labyrinth aus Gängen und Nischen bis elf Meter tief unter dem Zentrum der Stadt, dienten im 16. bis 18. Jahrhundert als Bierlagerstätten, Wirtschaftskeller und im II. Weltkrieg als Luftschutzkeller. Diesen Sommer werden 35 Kunstwerke die labyrinthische Geraer Unterwelt zu einer Kunstausstellung der speziellen Art machen.

An über zwei Dutzend Adressen werden am 7. Juni zur 10. Gothaer Kulturnacht Künstler aus allen Kontinenten erwartet, die unter dem Motto „In einer Nacht um die Welt“ Gospel, Jazz und Klezmer, mit afrikanischen Trommeln und australischem Didgeridoo oder a-capella musikalische Unterhaltung bieten. Oper, Konzerten und Schauspiel stehen beim Ekhof-Festival vom 28. Juni bis 24. August auf dem Programm. Zum Barockfest am 24. und 25. August verwandelt sich Schloss Friedenstein in eine farbenprächtige Residenz. Der Herzog, sein Hofstaat und über 300 Mitwirkende feiern jährlich am letzten August-Wochenende mit musikalischen Darbietungen, Handwerkskunst, historischen Karussell und großem Feuerwerk.

Die größte Stadtkirmes in Deutschland wird in Mühlhausen zum 136. Mal gefeiert. Ihre Entstehung ist auf die Vielzahl an Kirchweihfesten in der historischen Reichs- und Hansestadt zurück zu führen. In früheren Zeiten gab es 17 Kirchen mit eigenen Kirmesfesten. Ein Stadtverordnetenbeschluss aus dem Jahr 1877 legte fest, diese Feste zusammen zu feiern - immer am letzten Augustwochenende eine Woche lang. Über 30 Kirmesgemeinden gestalten das Fest mit einem bunten Programm. Der Kirmesumzug ist der unbestrittene Höhepunkt. Er findet traditionell am Kirmessonntag, 25. August, statt und hält dem Vergleich mit großen Karneval-sumzügen stand.


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