Mit Geschick vom Frosch zum Froschkönig

Neue Aktionen für Kinder in der erweiterten Historischen Weiherschleife in Idar-Oberstein
(lifePR) (Kirn/Nahe, ) Zu einem besonderen Highlight für Kinder wird sich in der erweiterten Historischen Weiher-schleife in Idar-Oberstein vermutlich die interaktive Bodenprojektion "Living Surface" - quasi eine "lebendige" Erlebnisfläche mit "digitalen Lebewesen", entwickeln. Aber es macht gewiss nicht nur den kleinen Besuchern Spaß, entweder Frösche mit dem Fuß zurück in einen Brunnen zu leiten und zur Belohnung Froschkönig oder Froschkönigin zu werden. Oder man begibt sich auf Schatzsuche und versucht möglichst viele Edelsteine in eine Schatzkiste zu bekommen und wie wäre es einmal Fische über ein mit Edelsteinen bestücktes Feld zu scheuchen?

Doch nicht nur dieser Spaß wertet die historisch bedeutende Sehenswürdigkeit im Idar-Obersteiner Stadtteil Tiefenstein auf. Da sind zum Beispiel die interessanten Informations-filme zur Arbeit der beiden Edelsteinkünstler Aray Dommer (Gravuren) und Helmut Wolf (Edelsteingefäße und Kunstobjekte) und ihre kostbaren Exponate, von dem größten Rosen-quarz-Ei der Welt mit einer Höhe von 80 und einem Durchmesser von 45 Zentimetern bis hin zu Gemmen von Weltrang.

Neu sind auch die Informationen zur Steinheilkunde Hildegard von Bingens, die mittels Touchscreen-Bildschirm abgerufen werden können. Ein neuer, schön gestalteter Verkaufs-raum rundet das Angebot perfekt ab, bei dem eine Besichtigung der Historischen Schleife einschließlich der Demonstration der Arbeitsweise an den großen Sandstein-Schleifrädern und der Multimedia-Schau "Das Geheimnis der Edelsteine" nicht fehlen sollte.

Der historische Hintergrund der Weiherschleife: Seit dem 15. Jahrhundert wurden die heimi-schen Edelsteinvorkommen in sogenannten Schleifmühlen verarbeitet. Von diesen standen einmal 183 am Idarbach, an der Nahe und an anderen Bachläufen um Idar-Oberstein. Am Idarbach allein waren es 56 Schleifen. In den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden die Bachschleifen nacheinander stillgelegt. Sie zerfielen und waren schon nach kur-zer Zeit aus dem Landschaftsbild verschwunden.

Die "Historische Weiherschleife" - eigentlich Kallwiesweiherschleife - blieb mit Unterbre-chungen bis 1945 in Betrieb. Sie drohte dann zu zerfallen, wurde aber 1953/54 restauriert. Nach einer erneuten Renovierung und teilweisen Erneuerung in den Jahren 1996/97 ist sie wieder für Besichtigungen geöffnet. Sie ist die letzte mit Wasserrad angetriebene Achat-schleifmühle am Idarbach. Einen Großteil ihrer beschwerlichen Arbeit verrichteten die Schleifer bäuchlings auf sogenannten "Schleifenkippstühlen" vor großen Sandstein-Schleifrädern liegend.

Rund um die Weiherschleife mit dem idyllischen Kallwiesweiher und einem kleinen Restau-rant lädt ein schöner Park zum Verweilen und Relaxen ein.

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