München: Wohnungen kosten im Durchschnitt über 5.000 Euro pro Quadratmeter - Höchstpreise reichen bis zu 13.700 Euro

(lifePR) (Nürnberg, ) .
München: Wohnungen kosten im Durchschnitt über 5.000 Euro pro Quadratmeter – Höchstpreise reichen bis zu 13.700 Euro
Marktbericht München von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale:
• Die Wohnungspreise erreichen in München ein neues Rekordhoch: Käufer zahlen im Schnitt 5.027 Euro pro Quadratmeter
• Erneuter Preisanstieg von 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahr
• Höchstpreise in Lehel und Maxvorstadt bis zu 13.700 Euro pro Quadratmeter
• Mieter zahlen im Durchschnitt 14,20 Euro pro Quadratmeter
• Mittlere Wohnlagen machen die größten Preissprünge, selbst Randlagen immer beliebter


Die Münchner Wohnungspreise steigen auf das Rekordhoch von durchschnittlich 5.027 Euro pro Quadratmeter – ein Plus von 15 Prozent innerhalb eines Jahres. Das zeigt der Marktbericht München von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Die Preise für Eigentumswohnungen liegen damit rund 160 Prozent über dem bundesdeutschen Schnitt von 1.905 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Die Kaufkraft liegt lediglich 37 Prozent über dem Deutschlandschnitt.

Kaufmarkt: Preise ziehen auch jenseits des Zentrums an
Immobilien in Top-Lagen wie Isarvorstadt, Ludwigsvorstadt oder Maxvorstadt kosten im Schnitt bis zu 7.000 Euro pro Quadratmeter, am teuersten sind Eigentumswohnungen in der Altstadt und in Lehel mit 7.900 Euro pro Quadratmeter. Für Luxus-Wohnungen müssen Käufer zum Teil bis zu 13.700 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Wohnungen unter 1.500 Euro sind selten und nur am Stadtrand zu finden.

Die größten Preissteigerungen verzeichnen allerdings nicht die Stadtteile im Zentrum, sondern daran angrenzende Gebiete wie Laim, Nymphenburg und Schwabing. Auch wohlsituierte Wohnungskäufer weichen auf günstigere Gegenden aus – und treiben dort die Durchschnittspreise nach oben. Selbst in manchen Stadtrandlagen wie in Trudering-Riem steigen die Preise stark an. Auf dem Gelände des alten Flughafen Riem entstand in den vergangenen Jahren die Messestadt Ost, ein Viertel voller Neubauten sowie die Parklandschaft der Bundesgartenschau von 2005. Inzwischen ist die Entwicklung weit vorangeschritten, der Stadtteil erfreut sich wachsender Beliebtheit. Das nächste Mammutprojekt wird München noch eine Weile beschäftigen: Noch bis 2030 soll der Bau des neuen Stadtteils Freiham am westlichen Stadtrand andauern und dann Platz für 20.000 Münchner bieten.

Durchschnittliche Mietpreise zwischen 11,80 und 18,30 Euro
Auch bei den Mieten dreht sich die Preisspirale weiter. 14,20 Euro Nettokaltmiete zahlen die Münchner inzwischen im Schnitt pro Quadratmeter bei Neuvermietungen, das sind 7 Prozent mehr als im Vorjahr. Im
bundesdeutschen Durchschnitt liegen die Mieten mit 6,60 Euro bei nicht einmal der Hälfte des Münchner Preises.

Am teuersten wohnen Münchner in Altstadt-Lehel (18,30 Euro), Schwabing (16,20 Euro), und Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (16,10 Euro). Am wenigsten verlangen Vermieter am nordwestlichen Stadtrand in Aubing-Lochhausen-Langwied, Allach-Untermenzing (beide 11,80 Euro) und in Feldmoching-Hasenbergl (11,70 Euro). Gebiete wie Feldmoching-Hasenbergl sind allerdings ländlich geprägt. Hier wohnen viele Familien in Häusern, Mietwohnungen sind rar.

Mit Ausnahme eben jener ländlich-familiären Randgebiete stiegen die Mietpreise überall im äußersten Gürtel Münchens im vergangenen Jahr zwischen 5 und 10 Prozent an. Die größte Preissteigerung verzeichnet Moosach mit einem Plus von 13 Prozent. Das eher biedere Wohnviertel verfügt seit 2010 über eine bessere Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Außerdem wurde und wird viel gebaut. Wohnungen im Luxussegment sind allerdings trotzdem genauso selten wie Mietpreise unter 8 Euro pro Quadratmeter.

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittspreise in München waren 6.000 auf immowelt.de inserierte Angebote. Verglichen wurde jeweils das 1. Quartal 2013 mit dem Vorjahreszeitraum. Die Mietpreise sind Nettokaltmieten bei Neuvermietung, die Kaufpreise sind Angebots-, keine Abschlusspreise.

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