TÜV SÜD: So klappt's mit dem Klapprad

Tipps für Auswahl und Einsatz
TÜV SÜD: So klappt's mit dem Klapprad (lifePR) (München, ) Vom Campingplatz zum Badesee im Nachbarort. Mit dem Regionalzug in die Stadt und vom Bahnhof ins Büro. Falträder, im Volksmund auch als "Klappräder" bekannt, sind praktisch und erleben eine kleine Renaissance. Damit alles gut klappt mit dem faltbaren Fahrrad, geben die Produkt-Profis von TÜV SÜD Tipps für Auswahl und Einsatz.

Zusammenfalten, aufbauen, zusammenfalten, aufbauen . . . Damit das Rad auch nach vielen Klappvorgängen zuverlässig seinen Dienst tut und der Fahrer sicher unterwegs ist, sollte man den Kauf kritisch angehen. Das wichtigste Kriterium: Das Rad darf sich auf keinen Fall während der Fahrt selbst zusammenfalten können. Dazu der Tipp von TÜV SÜD Product Service: Bei Sattelstützen und Lenkervorbauten auf eine ausreichende Dimensionierung und eine zusätzliche Sicherheitsarretierung achten. Wenn das Rad mit Faltpedalen ausgerüstet ist, müssen diese besonders unter die Lupe genommen werden. Die Laufradgröße sollte wegen der nötigen Laufruhe nicht weniger als 20 Zoll betragen. Am besten vor dem Kauf intensiv testen, ob alle Teile richtig dimensioniert ist und das Rad während auch ein sicherer Fahrgefühl vermittelt.

Gelenkverbindungen und Verschlüsse sind wichtige Dreh- und Angelpunkte von Falträdern. Dabei dürfen Gelenkverbindungen dabei kein Spiel aufweisen, erklären die TÜV SÜD-Fachleute. Dies testet man am besten unter Belastung. Die Verschlusshebel sollten nicht ab- oder überstehen und keine Verletzungsgefahr darstellen. Stand der Technik sind Schnellspann-Verschlüsse mit einem zusätzlichen Verriegelungsmechanismus. Das erfordert zwar einen zusätzlichen Handgriff beim Öffnen, bietet aber auch zusätzliche Sicherheit. Stichwort Sicherheit: Jedes Rad muss zwei voneinander unabhängige Bremseinheiten haben.

Vor dem Start in den Urlaub noch schnell ein Schnäppchen-Klapprad im Internet kaufen? Die Produktprofis von TÜV SÜD empfehlen, Modelle von namhaften Herstellern zu wählen. Etwas mehr Geld auszugeben, zahlt sich aus: Hochwertige Komponenten haben in der Regel eine höhere Lebensdauer. Gute Orientierung bei der Produktauswahl bieten zudem das GS-Zeichen (Geprüfte Sicherheit) und das Oktagon von TÜV SÜD. Die Fachleute des Prüf- und Zertifizierungsdienstleisters überprüfen die Falträder unter anderem auf Basis der DIN EN 14764 (Sicherheitstechnische Anforderungen an City- und Trekkingfahrräder). Die kompletten Fahrräder sowie ihre Komponenten werden sowohl dynamisch wie auch statisch geprüft.

Damit ein Faltrad seinem Fahrer lange Freude macht, sind ein paar Regeln für die Pflege zu beachten: Regelmäßig Schmutz und Staub entfernen. Mit besonderer Sorgfalt reinigen, wenn das Fahrrad stark salzhaltiger Luft ausgesetzt war. Keinen Hochdruckreiniger für die Radwäsche einsetzen. Bewegliche Teile nach den Angaben des Herstellers warten. Ebenfalls wichtig: ein trockener Unterstellplatz - das kommt der Lebensdauer des Fahrrads zugute.

Weitere Informationen zur Prüfung von Sport- und Freizeitprodukten sowie von anderen Produkten gibt es unter www.tuev-sued.de/ps.

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TÜV SÜD AG
Westendstraße 199
D-80686 München
Dr. Thomas Oberst
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Unternehmenskommunikation INDUSTRIE

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