Raum "Demografie" in der Handwerkskammer eingeweiht

Informationszentrum für die Gestaltung des demografischen Wandels in der Metropolregion Rhein-Neckar
(lifePR) (Mannheim, ) Vertreterinnen und Vertreter aus allen gesellschaftlichen Bereichen konnte Hauptgeschäftsführer Dieter Müller zur Einweihung des Schulungs- und Informationsraums "Demografie" in der Handwerkskammer begrüßen. Das Spektrum reichte von Kommunen, Seniorenräten, Organisationen, dem Demografienetzwerk ddn, Industrievertretern, Wohninitiativen, der Wissenschaft und Handwerksunternehmen bis hin zu Personalberatungen und Menschen mit Migrationshintergrund. An sie alle richtet sich das Angebot dieses Raumes, das sich in zwei Bereiche gliedert: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen können sich an anschaulichen Beispielen über Möglichkeiten der technischen und baulichen Anpassung von Wohnumgebungen informieren. Gezeigt werden Farbleitwege für Menschen mit Demenz, elektrische Sicherheitseinrichtungen, Gehstockhalter und Mobilitätshilfen, absenkbare Gardinenstangen und eine bodengleiche Dusche, aber auch Sehhilfen, Rampen, Geländer und Treppenlifte. Der zweite Bereich umfasst Schulungen zur alters- und behindertengerechten Anpassung von Wohn- und Lebensumgebungen in Anlehnung an die Norm DIN 18040, die Erstellung von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, kommunale Anpassungserfordernisse des demografischen Wandels, die Beschäftigung Älterer und den Umgang mit dem Fachkräftemangel, die finanzielle Altersvorsorge, die wissenschaftliche Basis des demografischen Wandels, Pflege und Ambient Assisted Living (AAL). Worte des Dankes richtete Hauptgeschäftsführer Müller an das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ohne dessen massive Unterstützung die Realisierung dieses Projekts nicht möglich gewesen wäre.

Ralph Schlusche, Direktor des Verbandes Region Rhein-Neckar, betonte die positive Zusammenarbeit zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar und dem Handwerk. Diese zeige sich im Engagement für die Regionalstrategie Demografischer Wandel und in den monatlichen Demografiegesprächen, für die der Raum Demografie eine ausgezeichnete Umgebung biete. Sein Dank galt der Handwerkskammer und deren Demografiemanager Nikolaus Teves auch für die Idee der Demografiewoche, die sich unter der Leitung von Frank Burkard zu einem bundesweit beachteten Modell entwickelt habe.

Das Netzwerk Urban-plus der führenden Wohnungsunternehmen der Metropolregion war durch seinen Vorsitzenden Dr. Matthias Hensel vertreten. Der Geschäftsführer der LUWOGE, Wohnungsgesellschaft der BASF, schilderte die Adaption demografischer Konzepte in wohnwirtschaftliche Strategien, wie sie im Haus Noah sichtbar werden. Er sah im Raum "Demografie" eine Ergänzung, die allen interessierten Gruppen eine positive Plattform für den gegenseitigen Austausch bietet.

Der oberste Repräsentant der Hessentagsstadt 2014, Bürgermeister Thorsten Herrmann aus Bensheim, nahm seine Grußworte zum Anlass, die demografische Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren in der Metropolregion positiv zu würdigen. Dabei ging er nicht nur auf das Thema Wohnen und damit verbundene Fragen ein, sondern auch auf die enormen Herausforderungen des Arbeitsmarkts. Bensheim habe sich mit der Berufung von Markus Foltin als erstem hessischen Demografiebeauftragten frühzeitig diesem Thema gestellt. In der Zusammenarbeit von Kommune und Handwerk sah der Rathauschef eine notwendige Voraussetzung zu vorausschauenden Lösung der Probleme unserer älter werdenden Gesellschaft.

Informationen zur Nutzung des Raums "Demografie" können beim Demografieteam der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald Nikolaus Teves, Rolf Koch und Gabriele Izzo unter 0621-18002-158, www.demografietage.de und beratung@hwk-mannheim.de abgerufen werden.

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